Andrea Dovizioso (Ducati/11.): Ein entspannter Tag

Von Johannes Orasche
MotoGP

MotoGP-WM-Aspirant Andrea Dovizioso büßte am Montag beim MotoGP-Test in Jerez 1,222 Sekunden auf die Bestzeit ein, nahm es aber gelassen.

Andrea Dovizioso spielte bei der furiosen Zeitenjagd am Ende des Tests am Montag in Jerez de la Frontera keine Rolle. Der erfahrene Italiener landete am Ende mit seiner Werks-Ducati auf Position 12. der Rückstand auf die Fabelzeit von Petronas-Yamaha-Rookie Fabio Quartararo (20) betrug am Ende 1,2 Sekunden.

«Es ging hier um Details zum Set-up. Wir hatten im Winter diesmal nur sechs Testtage und da ist es nicht einfach, alle Dinge zu verstehen», gibt «Dovi» zu bedenken. «Nach einigen Rennen versteht man dann einige Dinge am Motorrad etwas besser. Deswegen ist es ganz gut, mal einen entspannten Tag wie diesen hier in Jerez zu haben.»

Dovizioso hält aber fest: «Es geht jetzt nicht darum, das Bike gezielt besser zu machen, sondern einfach um Dinge und Richtungen zu verstehen. Was das Einlenkverhalten betrifft, kennen wir mittlerweile alle Eigenheiten, die unser Motorrad diesbezüglich hat. Man kann hier einfach mit dem vorhandenen Grip versuchen, ein wenig weiter zu probieren. Jetzt war sehr viel Gummi auf der Piste, der Grip war dementsprechend gut. Aber wo kann man sonst einen Test direkt nach einem Rennen machen? In Le Mans sicher nicht und auch Mugello ist nicht die beste Piste, daher glaube ich, dass es hier okay ist.»

Zum Michelin-Reifenangebot sagte der Italiener: «Wir haben einen neuen Medium-Reifen verwendet und er war besser, daher bin ich zufrieden.»

Zu Quartararo meinte Dovizioso mit etwas Galgenhumor: «Er hat mich eigentlich nicht überrascht, denn er war das ganze Wochenende hinweg sehr schnell und konstant unterwegs. Wenn man dann wie Fabio das Rennen nicht beenden kann und sauer ist, dann ist der Montag einfach dein Tag.»

MotoGP-Test, Jerez, 6. Mai:

1. Quartararo, Yamaha, 1:36,379 min
2. Crutchlow, Honda, 1:36,797, + 0,418 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:37,093, + 0,714
4. Pol Espargaró, KTM, 1:37,114, + 0,735
5. Viñales, Yamaha, 1:37,226, + 0,847
6. Mir, Suzuki, 1:37,233, + 0,854
7. Márquez, Honda, 1:37,260, + 0,881
8. Rins, Suzuki, 1:37,275, + 0,896
9. Lorenzo, Honda, 1:37,466, + 1,087
10. Nakagami, Honda, 1.37,468, + 1,089
11. Dovizioso, Ducati, 1:37,601, + 1,222
12. Bagnaia, Ducati, 1:37,698, + 1,319
13. Miller, Ducati, 1:37,701, + 1,322
14. Petrucci, Ducati, 1:37,720, + 1,341
15. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:37,758, + 1,379
16. Zarco, KTM, 1:37,895, + 1,516
17. Rossi, Yamaha, 1:38,056, + 1,677
18. Rabat, Ducati, 1:38,061, + 1,682
19. Abraham, Ducati, 1:38,075, + 1,696
20. Smith, Aprilia, 1:38,077, + 1,698
21. Oliveira, KTM, 1:38,649, + 2,270
22. Syahrin, KTM, 1:39,053, + 2,674
23. Guintoli, Suzuki, 1:39,637, + 3,258

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