Valentino Rossi (Yamaha/9.): Viel Lob für Quartararo

Von Waldemar Da Rin
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Mit seinen 40 Jahren hat Valentino Rossi schon viele Rennfahrer-Generationen überlebt. Fabio Quartararo könnte sein Sohn sein. Und er zeigt viel Respekt vor dem schnellen Franzosen.

Nach dem Qualifying in Buriram bot sich bei Yamaha das übliche Bild: Valentino Rossi fährt vom neun Startplatz los, er verlor 1,022 Sekunden auf die Bestzeit des großartigen Franzosen Fabio Quarartaro. Viñales fährt. als Zweiter los, Morbidelli als Vierter – Rossi ist also wieder einmal der langsamste der vier Yamaha-Werksfahrer. Übrigens: Quartarao darf seit dem Thailand-GP seine Motoren 500/min höher drehen, also gleich hoch wie seine drei Kollegen.

Rossi steht also auf dem 4,554 km langen Chang International Circuit in der. dritten Startreihe. «Wir hatten im Q2 das Potenzial für ein besseres Ergebnis. Denn meine Pace im FP4 war ziemlich gut. Wir dachten, ich kann im Q2 in die Top-5 brausen. Ab er leider ist mit beim ersten Rund mit dem ersten Reifensatz in Turn 5 ein Fehler passiert. Diese Kurve ist kritisch, weil sich dort eine Bodenwelle befindet. Ich glaube, ich bin zu weit rausgefahren, dann ist das Vorderrad weggerutscht. nachher hatte ich genug Zeit, mit der Ersatzmaschine rauszufahren. Aber das Set-up war anders, und vor allem hatten wir nicht dieselbe Reifenmischung montiert wie am Nr.-1-Motorrad. Am Ende wurde ich deshalb in die dritte Reihe verbannt. Es wird ein hartes Rennen, denn ein Start aus der dritten Reihe ist immer mühsam. Aber meine Pace kann sich sehen lassen. Jetzt hoffe ich auf einen sonnigen Sonntag und auf ein trockenes Rennen. Jetzt schauen wir, wie stark wir im Rennen sein können.»

Was sagt Rossi zum erstaunlichen Wunderknaben Fabio Quartararo, der als Rookie schon die vierte Pole-Position erobert hat? Rossi: «Es sieht als aus, als würden die Top-3, als Quartararo, Maverick und Márquez hier einen Vorteil haben. Sie haben eine etwas stärkere Pace. Wenn ich etwas zu Quartararo sagen soll: Er ist sehr eindrucksvoll. Ich habe erwartet, dass er 2020 stark ist, er war schon in den kleinen Klassen schnell. Schon mit 14 und 15 Jahren hat er die CEV-Moto3-Meisterschjaft gewonnen, das war etwas Besonderes. Aber dass er in seiner ersten MotoGP-Saison so stark sein würde, das habe ich ehrlich nicht erwartet. Damit hat keiner gerechnet. Und er ist nicht nur schnell, er macht auch keine Fehler. Mit ihm wird man in der Zukunft stark zu rechnen haben. Er fährt sehr sanft, er geht mit der Yamaha sehr geschickt um. Fabio holt beim Bremsen viel Zeit heraus. Er ist in der Lage, das Bike sehr gut zu stoppen.»

MotoGP-Ergebnisse, Buriram, Q2:

1. Quartararo, 1:29,719 min
2. Viñales, + 0,106 sec
3. Márquez, + 0,212
4. Morbidelli, + 0,712
5. Petrucci, + 0,803
6. Miller, + 0,878
7. Dovizioso, + 0,973
8. Mir, + 1,016
9. Rossi, + 1,022
10. Rins, + 1,059
11. Pol Espargaró, + 1,346
12. Aleix Espargaró, + 1,539

Die weitere Startaufstellung:
13. Crutchlow
14. Nakagami
15. Bagnaia
16. Iannone
17. Oliveira
18. Rabat
19. Lorenzo
20. Abraham
21. Kallio
22. Syahrin

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