John Hopkins: Mitleid mit Valentino Rossi

Von Otto Zuber
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Yamaha-Star Valentino Rossi verpasste das Podium beim jüngsten GP der MotoGP in Malaysia nur knapp. Im Kampf gegen Ducati fehlte ihm der Speed auf den Geraden. «Das ist frustrierend», weiss GP-Veteran John Hopkins.

Letztlich waren es nur dreieinhalb Zehntel, die Valentino Rossi nach 20 Runden auf dem Sepang International Circuit auf den letzten Podestplatz fehlten. Diesen schnappte sich Ducati-Routinier Andrea Dovizioso, nachdem er sich gegen den neunfachen Weltmeister durchgesetzt hatte. Dies konnte er dank seines Speed-Vorteils auf den Geraden, wie Rossi hinterher berichtete.

John Hopkins kennt die Situation, in der sich der Yamaha-Star befand, nur zu gut. Der GP-Veteran erklärt in der neuesten Ausgabe des «Last On The Brakes»-Podcasts auf MotoGP.com: «Man muss wirklich Mitleid mit Valentino Rossi haben, denn ich dachte wirklich, dass er es letztlich – wenn auch nur als Dritter – aufs Podest schaffen wird. Doch leider kam es anders, und es ist so frustrierend, gegen ein Bike wie die Ducati kämpfen zu müssen.»

«Es fehlt einfach an Power, deshalb musst du als Fahrer einfach alles wagen. Ich weiss noch genau, wie das war, als ich auf der Suzuki gegen die Ducati- und Honda-Konkurrenz kämpfen musste», erinnert sich der 36-Jährige. «Manchmal musst du in dieser Situation die gefährlichsten Manöver an Stellen wagen, an denen du normalerweise nicht überholst. Du willst den Gegner praktisch von der Ideallinie drücken, damit er auf der Geraden nicht gleich kontern kann. Du musst einfach alles wagen, und es ist sehr frustrierend, das durchmachen zu müssen», fügte er an.

«Wenn du hinter einem Gegner auf einem guten Bike feststeckst, kannst du nicht deine gewohnte Linie fahren und letztlich zerstörst du dir die Reifen. Du versuchst, deinen Fahrstil anzupassen, nur um vorbeikommen zu können», schildert Hopkins, und fügt an: «Es wäre wirklich schön gewesen, ihn auf dem Podest zu sehen, denn er fuhr wirklich gut – genauso wie Dovi, der natürlich auch ein klasse Rennen gezeigt hat.»

MotoGP-WM-Stand nach 18 von 19 Rennen:

1. Marc Márquez 395 (Weltmeister). 2. Dovizioso 256. 3. Viñales 201. 4. Rins 194. 5. Petrucci 176. 6. Quartararo 172. 7. Rossi 166. 8. Miller 149. 9. Crutchlow 133. 10. Morbidelli 115. 11. Pol Espargaró 94. 12. Mir 83. 13. Nakagami 74. 14. Aleix Espargaró 56. 15. Bagnaia 54. 16. Iannone 43. 17. Oliveira 33. 18. Zarco 30. 19. Lorenzo 25. 20. Rabat 18. 21. Bradl 16. 22. Pirro 9. 23. Syahrin 8. 24. Guintoli 7. 25. Abraham 7. 26. Kallio 3.

Konstrukteurs-WM nach 18 von 19 Rennen

1. Honda 401. 2. Ducati 302. 3. Yamaha 301. 4. Suzuki 223. 5. KTM 105. 6. Aprilia 81.

Team-WM nach 18 von 19 Rennen

1. Ducati Team 432. 2. Repsol Honda Team 430. 3. Monster Energy Yamaha 367. 4. Petronas Yamaha SRT 287. 5. Team Suzuki Ecstar 281. 6. LCR Honda 210. 7. Pramac Racing 203. 8. Red Bull KTM Factory Racing 124. 9. Aprilia Racing Team Gresini 99. 10. Red Bull KTM Tech3 41. 11. Reale Avintia Racing 25.

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