Reingelegt wie Lorenzo? «Vale würde uns rauswerfen»

Von Mario Furli
MotoGP
Pecco Bagnaia weiß, wann der Spaß für seinen Mentor Valentino Rossi aufhört

Pecco Bagnaia weiß, wann der Spaß für seinen Mentor Valentino Rossi aufhört

Jorge Lorenzo wurde in einer italienischen TV-Sendung nach dem Muster von «Verstehen Sie Spaß?» reingelegt. Der lautstarke Wutausbruch des dreifachen MotoGP-Champions sorgte auch im Paddock für Belustigung.

Dass Jorge Lorenzo in die Falle von «Le Iene» getappt war, sorgte weit über Italien hinaus für den ein oder anderen Lacher. Auch bei seinen ehemaligen MotoGP-Kollegen blieb der von versteckten Kameras eingefangene Wutausbruch nicht unbemerkt.

Ähnlich wie im deutschen Format «Verstehen Sie Spaß?» wurde dem Mallorquiner von seinem Kumpel Luca Rosiello nämlich vorgespielt, sein Lamborghini Aventador SVJ 63 Roadster mit Seriennummer 0 (770 PS und ein geschätzter Kaufpreis von rund 700.000 Euro) sei gestohlen worden.

«Ich habe das Video gesehen, da waren ziemlich viele schlimme Worte dabei», stellte etwa Fabio Quartararo mit einem breiten Grinsen fest. «Es war aber lustig anzusehen.»

Pecco Bagnaia amüsierte vor allem eine Aussage: «Ich musste wirklich lachen, als er zum Mädchen sagte: ‚Ich bin Jorge Lorenzo, fünffacher Weltmeister‘. Und sie meinte: ‚Nein, kenne ich nicht.‘ Und er so: ‚Wie, das ist unmöglich.‘»

Nicht nur Peccos Lieblingsszene. «Ja, das Mädchen hat einen super Job gemacht. Das war so lustig», stimmte ihm Joan Mir zu. Der Weltmeister des Vorjahres macht sich unterdessen keine Sorgen, ihn eine ähnliche Falle tappen zu können: «Ich habe keinen Lamborghini, ich habe also keine solchen Probleme», erklärte er mit einem Augenzwinkern.

Der neue WM-Leader und Ducati-Werksfahrer verriet zudem eine Anekdote aus der VR46 Riders Academy um Mentor Valentino Rossi: «Vale hat zu uns schon vor Jahren gesagt: Wenn einer von uns ihm so einen Streich spielen sollte, wird er uns aus der Academy werfen. Ich kann mir vorstellen, dass auch Jorge es nicht unbedingt genossen hat.»

Ein anderer VR46-Schüler, Franco Morbidelli, zog dagegen den YouTube-Kanal von Lorenzo vor: «Ich habe den Streich nicht gesehen, aber ich habe seine Videos auf YouTube angeschaut, ‚99 Seconds‘. Und ich muss sagen, ich mag ihn. Ich mag die Art und Weise, wie er spricht. Es war aber zu viel Jorge Lorenzo in einer Woche, ich habe nur die Interviews angeschaut, nicht den Scherz auch noch.»

Marc Márquez dagegen hatte den Streich auch gesehen. Der sechsfache MotoGP-Champion ergänzte lachend: «Jorge hat ja erst kürzlich auf seinem Kanal an die letzte Kurve in Jerez 2013 erinnert. Vielleicht hat er da unter dem Helm dieselben Dinge geschrien, als er über die Ziellinie gefahren ist. Das muss ich ihn Mal fragen.»

Denn der damalige Rookie Marc Márquez schnappte sich seinen Landsmann Jorge Lorenzo beim Spanien-GP 2013 in der letzten Kurve.

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