Nach Márquez-Sieg: Was ist für Honda in Assen drin?

Von Mario Furli
MotoGP
Nach dem erlösenden Comeback-Sieg auf dem Sachsenring geht es für Marc Márquez nach Assen, wo er auf eine beeindruckende Podiumsserie zurückblickt. Sein Repsol-Honda-Teamkollege Pol Espargaró will näher ran.

Nach seinem elften Sachsenring-Sieg in Serie, der große Emotionen auslöste, bemühte sich Marc Márquez, die Erwartungen vor der Dutch TT zu dämpfen. «Wir haben unseren Moment nach dem Sachsenring genossen, mit dem Team, mit meiner Familie und allen, die mir geholfen haben. Jetzt aber fokussieren wir uns wieder und bereiten uns auf Assen vor. Dort hatten wir in der Vergangenheit gute Ergebnisse, aber natürlich ist unsere Situation jetzt eine andere», gab er zu bedenken.

Auf dem «TT Circuit Assen», gespickt mit nur sechs Links- bei zwölf Rechtskurven, gewann der achtfache Weltmeister bisher zwei MotoGP-Rennen: 2014 und 2018. Bei der bisher letzten Dutch TT belegte der Repsol-Honda-Star vor zwei Jahren den zweiten Platz. Das Podest verpasste er dort seit 2010 nie.

«Es sieht so aus, als wäre das Wetter kalt und nass, vor allem im Vergleich zu dem, was wir in Deutschland hatten. Wir werden weiter arbeiten, um unsere Situation zu verbessern, dann sehen wir, was möglich ist», ließ sich der nun 57-fache MotoGP-Sieger keine konkrete Zielsetzung entlocken.

Nach dem zehnten Platz beim Deutschland-GP war sein Teamkollege Pol Espargaró schwer enttäuscht («Marc hat die Performance des Motorrads offenbart und ich muss auf diesem Level sein»).

Die Frustration soll beim Honda-Neuzugang vor Assen aber dem Fokus weichen: «Unser Wochenende in Deutschland war nicht perfekt, aber wir kommen mit einem klaren Kopf nach Assen, wir sind bereit, wieder loszulegen.»

«Es sieht so aus, als würde das Wetter die Dinge etwas komplizierter machen, aber wie auch immer, wir werden weiterhin arbeiten, um unser Bestes herauszuholen. Ziel ist, ein Wochenende ohne Probleme zu absolvieren und alle Teile zusammenzufügen», betonte der 30-Jährige.

Zur Erinnerung: Sein bisher bestes Ergebnis auf der RC213V ist Platz 8. Das gelang dem jüngeren Espargaró neben dem Saisonauftakt in Katar auch beim Flag-to-Flag-Rennen in Le Mans.

Ergebnisse MotoGP Sachsenring/D:

1. Marc Márquez (E), Honda, 30 Runden in 41:07,243 min
2. Miguel Oliveira (P), KTM, +1,610 sec
3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +6,772
4. Brad Binder (ZA), KTM, +7,922
5. Pecco Bagnaia (I), Ducati, +8,591
6. Jack Miller (AUS), Ducati, +9,096
7. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +9,371
8. Johann Zarco (F), Ducati, +11,439
9. Joan Mir (E), Suzuki, +11,625
10. Pol Espargaró (E), Honda, +14,769
11. Alex Rins (E), Suzuki, +16,803
12. Jorge Martin (E), Ducati, +16,915
13. Takaaki Nakagami (J), Honda, +19,217
14. Valentino Rossi (I), Yamaha, +22,300
15. Luca Marini (I), Ducati, +23,615
16. Enea Bastianini (I), Ducati, +23,738
17. Iker Lecuona (E), KTM, +23,946
18. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +24,414
19. Maverick Vinales (E), Yamaha, +24,715
– Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 25 Runden zurück
– Danilo Petrucci (I), KTM, 26 Runden zurück
– Alex Márquez (E), Honda, 26 Runden zurück

Stand Fahrer-WM nach 8 Rennen von 19 Rennen:

1. Quartararo 131 Punkte. 2. Zarco 109. 3. Miller 100. 4. Bagnaia 99. 5. Mir 85. 6. Viñales 75. 7. Oliveira 74. 8. Binder 56. 9. Aleix Espargaró 53. 10. Marc Márquez 41. 11. Morbidelli 40. 12. Pol Espargaró 35. 13. Nakagami 34. 14. Rins 28. 15. Bastianini 26. 16. Alex Márquez 25. 17. Martin 23. 18. Petrucci 23. 19. Rossi 17. 20. Marini 14. 21. Lecuona 13. 22. Bradl 11. 23. Savadori 4. 24. Pirro 3. 25. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:
1. Yamaha 159 Punkte. 2. Ducati 154. 3. KTM 103. 4. Suzuki 89. 5. Honda 77. 6. Aprilia 54.

Stand Team-WM:
1. Monster Energy Yamaha 206 Punkte. 2. Ducati Lenovo 199. 3. Pramac Racing 136. 4. Red Bull KTM Factory Racing 130. 5. Suzuki Ecstar 113. 6. Repsol Honda 83. 7. LCR Honda 59. 8. Petronas Yamaha SRT 57. 9. Aprilia Racing Team Gresini 57. 10. Esponsorama Racing Ducati 40. 11. Tech3 KTM Factory Racing 36.

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