Aprilia beschenkt Marco Bezzecchi: Kurzzeitiger Umstieg auf drei Räder
Längst ist Aprilia-Werksfahrer Marco Bezzecchi auf dem Weg zur Rennstrecke von Goiania in Brasilien. Vor der Abreise gab es in der Heimat noch ein außergewöhnliches Präsent vom Arbeitgeber.
Ein großzügiges Geschenk gab es unmittelbar vor dem Abflug in Richtung Südamerika für MotoGP-Pilot Marco Bezzecchi. Schauplatz der Übergabe – das Hauptquartier der VR46-Akademie von Mentor Valentino Rossi in Tavullia. Auf der Ranch seines ehemaligen Teamchefs nahm der Sieger des Auftakt-GP in Brasilien von Arbeitgeber Aprilia seinen neuen Dienstwagen in Empfang.
Da der Piaggio-Konzern weder im Segment von Supersportwagen noch von Luxuslimousinen vertreten ist, dafür aber erfolgreich im Commuter- und Transportwesen aktiv, fiel die Wahl unweigerlich auf die legendäre Ape. Das nach wie vor in Produktion befindliche Kult-Vehikel ging in Schwarz und mit Startnummer 72 an den Werksfahrer aus Rimini.
Wie schon bei der jüngst inszenierten Traumhochzeit mit seiner Aprilia RS-GP bewies die Mannschaft um Aprilia-Racing-Boss Massimo Rivola auch weiterhin Liebe zum Detail So erinnern Sticker im Innenraum des kompakten Dienstwagens den Bediener an maßvollen Umgang: «Immer mit der Ruhe – lass die anderen vor», so die klare Botschaft von Mama Bezzecchi!
Das gilt nicht mit Blick auf die anstehende Mission in Südamerika. Nach seinem Fehler beim Sprint in Buriram liegt der Bezzecchi trotz unangefochtenem GP-Sieg «nur» auf Rang 2 der Tabelle – vor allen drei weiteren Piloten der RS-GP. Wie für alle anderen Piloten der Motorrad-WM ist es auch eine Fahrt ins Ungewisse. Bei der Premiere auf dem Kurs von Goiania beginnt auch Marco Bezzecchi bei Null – und auf nur zwei Rädern.
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