Nach der Saison 2015 ist für Bridgestone in der MotoGP Feierabend. Bis dahin will der japanische Reifenproduzent für Márquez, Rossi und Bradl aber weiter Vollgas geben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am Donnerstag vor dem ersten Trainingstag in Jerez kündigte Bridgestone den Rückzug per Saisonende 2015 an – nach sieben Jahren.
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"Aber wir werden die neuen Technologien weiterentwickeln", versicherte Reifen-Ingenieur Masao Azuma. "Wir wollen unsere Vereinbarungen gewissenhaft erfüllen und uns mit Anstand aus der MotoGP-WM verabschieden. Wir wollen die WM mit dem bestmöglichen Ruf verlassen." Azuma weiter: "Es steht in unserem eigenen Interesse, das Entwicklungsprogramm bis zum Ende unserer Beteiligung weiterlaufen zu lassen. Wir können in der Königsklasse viel lernen und dieses Know-how dann in die Serienfertigung einfliessen lassen. Wir arbeiten momentan an neuen, fortschrittlichen Entwicklungen, besonders bei den Vorderreifen. Diese Konstruktion wird in wenigen Monaten für die ersten Tests bereit sein."
Bis 22. Mai können sich jetzt bei der Dorna neue Reifenfirmen wie Michelin, Dunlop, Pirelli und Avon als Ausrüster für 2016 bewerben.
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Michelin gilt als haushoher Favorit – und als einziger brauchbarer Kandidat. "Bridgestone wird trotzdem in den nächsten 18 Monaten noch ein paar ‹state of the art›-Reifen für die MotoGP-Klasse ins Spiel bringen", versicherte Ex-GP-Sieger Masao Azuma.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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