Stefan Bradl (7.): «Ducati wird schwieriger Gegner»

Von Günther Wiesinger
MotoGP

LCR-Honda-Pilot Stefan Bradl schaffte im ersten Mugello-Training die siebtbeste Zeit und fand für den letzten Run ein gutes Basis-Set-up.

Stefan Bradl wurde zu Beginn der ersten freien MotoGP-Session auf Platz 4 notiert, er probierte zwischendurch ein anderes Set-up, fiel auf Rang 9 zurück und erkämpfte sich im letzten Run noch Platz 7.

Rückstand auf Leader Marc Márquez: 0,921 Sekunden.
Mit 1:48,925 min fuhr Bradl die zweitbeste Honda-Zeit; Bautista liegt an neunter Stelle, Dani Pedrosa ist Elfter.

Stefan, Platz 7 im ersten freien Training in Mugello. Liegt das Ergebnis ungefähr im dem Bereich, das du erwartet hast?

Ja, wir haben gewusst, dass die Ducati von Anfang an sehr schnell sein werden, sie waren ja beim Testen da. Diese Vermutung ist jetzt bestätigt worden.
Ich bin gar nicht mal unzufrieden. Denn wir haben uns im letzten Run über vier oder fünf Runden noch einmal deutlich verbessert. In der Zwischenzeit haben wir in Sachen Schwingenlänge etwas ausprobiert, was wir im Frühjahr beim Testen schon mal ausprobiert haben – eine längere Schwinge.
Das hat sich nicht ganz so bewährt. Wir sind deshalb auf die normale Schwingenlänge zurückgekehrt, damit habe ich mich recht gut gefühlt.
Es sieht nicht so schlecht aus, muss ich sagen. Denn wir sind die ganze Session mit dem gleichen Reifensatz gefahren, hinten und vorne soft, trotzdem haben wir am Schluss die besten Zeiten erreicht.
Und das ist ja genau das, wo wir uns verbessern müssen. Wir müssen gegen Ende des Rennens mit gebrauchten Reifen noch schneller werden.

Welche Reifen wirst du im zweiten Training fahren?

Wir werden noch einmal mit dem gebrauchten Hinterreifen rausgehen und dann irgendwann einen neuen raufstecken.

Pol Espargaró und Alvaro Bautista sind gestürzt. Hast du das mitgekriegt?

Bei Pol nicht, er ist nachher wieder mit dem zweiten Motorrad rausgefahren, habe ich gehört. Bautista in der Zielkurve, das habe ich gesehen.

Wie waren die Verhältnisse vom Grip her? Es war am Vormittag noch ziemlich kühl?

Nicht so schlecht muss ich sagen. Es war okay. Natürlich ist das erste Training immer auch dazu da, um sich den Grip einmal genau anzuschauen.

Lässt sich der Testvorsprung von Ducati am Nachmittag schon ein bisschen aufholen? Dovizioso ist Vierter, er liegt 0,4 Sekunden vor dir.

Das werden wir sehen. Die profitieren hier natürlich wieder von der weicheren Hinterreifen-Mischung. Von Bridgestone-Techniker Klaus Nöhles habe ich gehört, dass sie wahrscheinlich sogar in der Lage sind, diese extra-weiche Mischung hinten hier sogar im Rennen einzusetzen.
Ducati wird hier an diesem Wochenende sicher ein schwieriger Gegner sein.

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