Las Termas, FP1: Bestzeit für Espargaró und Suzuki!

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Im ersten freien Training der Königsklasse setzte sich Aleix Espargaró durch. Da die argentinische Strecke noch sehr dreckig ist, waren einige Fahrer mit nur einem Reifensatz unterwegs.

Auf dem «Circuito Termas de Rio Hondo» geht die MotoGP-WM 2015 in die dritte Runde. Valentino Rossi reiste als WM-Leader vor Andrea Dovizioso und Marc Márquez nach Argentinien.

Vor dem ersten Training am Freitag erklärte Tech3-Pilot Bradley Smith, dass die Bedingungen auf der Strecke ähnlich schlecht sind wie im letzten Jahr. «Am Donnerstag habe ich schon nach einer Runde mit dem Fahrrad gesehen, dass die Streckenbedingungen nicht wirklich besser sind als im letzten Jahr. Da wurde ein schlechter Job gemacht. Wir müssen abwarten, wie es hier läuft, ob es neue Bodenwellen gibt. Das neue Bike war in den ersten beiden Rennen für mich viel besser als im letzten Jahr. Ich mache mir nun weniger Sorgen als im letzten Jahr. In den ersten Trainings müssen wir die Linie reinigen und erst einmal etwas Gummi hinterlassen.»

Nachdem das Moto3-Training um zehn Minuten verschoben werden musste, gingen auch die MotoGP-Piloten mit Verspätung auf die Strecke. Die Ducati GP15 von Andrea Iannone ging schon in der Out-Lap in Rauch auf. Er holte seine Ersatzmaschine.

In der Anfangsphase lag Suzuki-Werkspilot Aleix Espargaró vor Marc Márquez und Scott Redding, der Himmel über dem «Circuito Termas de Rio Hondo» war mit dunklen Wolken bedeckt. Pol Espargaró löste seinen Bruder ab. Aprilia-Pilot Marco Melandri stürzte früh.

Repsol-Honda-Pilot Márquez übernahm die Spitze nach 15 Minuten vor den Espargaró-Brüdern Pol und Aleix, Redding und Hernandez. 21 Minuten vor Schluss preschte Rookie Maverick Viñales mit der Suzuki GSX-RR auf Platz 1. Im nächsten Umlauf verbesserte er seine Zeit erneut.

In den letzten zehn Minuten eroberte Aleix Espargaró die Spitze mit 1:40,806 min zurück. Zum Vergleich: 1:37,683 min war die Pole-Zeit aus dem letzten Jahr. Die MotoGP-Piloten verloren noch ganze 3,123 sec auf diese. Auf den Plätzen 2 bis 10 folgten Andrea Iannone (Ducati), der 0,573 sec verlor, Andrea Dovizioso (Ducati), Yonny Hernandez (Ducati), Scott Redding (Honda), Nicky Hayden (Open-Honda), Maverick Viñales (Suzuki), Mike Di Meglio (Open-Ducati), Jack Miller (Open-Honda) und Marc Márquez (Honda).

Die Yamaha-Werkspiloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo gingen kein Risiko auf der dreckigen Strecke ein und belegten die Ränge 14 und 20. Forward-Pilot Stefan Bradl erreichte auf der Open-Yamaha den 24. Platz vor seinem Teamkollegen Loris Baz.

«Das war ein sinnloses Training», ärgerte sich Bradl über die verdreckte Strecke.

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