Austin: Pol Espargaró (Tech3) ist nun WM-Vierter!

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Pol Espargaró

Pol Espargaró

Obwohl Pol Espargaró in Austin nur Platz 7 einfuhr, kletterte er durch die Ausfälle von Dovizioso und Pedrosa auf WM-Rang 4 nach oben. Bradley Smith stürzte auf einer Ölspur.

Mit 28 Punkten steht Pol Espargaró nach dem dritten Saisonrennen in Austin nun auf der vierten Position der MotoGP-Gesamtwertung. Er hat einen Punkt mehr als der gestürzte Dani Pedrosa aus dem Repsol-Team auf dem Konto.

Mit Platz 7 auf dem Circuit of the Americas konnte der Spanier trotzdem nicht zufrieden sein. «Ich fühlte mich im Rennen nicht besonders wohl auf dem Bike, doch ich tat mein Bestes, um mich auf den zwei Rädern zu halten. Zu Beginn war es sehr schwierig, den anderen Fahrern mit noch vollem Tank und dem weichen Vorderreifen zu folgen. Als sich der Tank etwas leerte, konnte ich pushen und meinen Teamkollegen abfangen. Dann sah ich ein paar Stürze vor mir. Auch ich hatte eine heftigen Rutscher und entschied, es langsamer anzugehen, damit ich die USA mit einigen Punkten verlasse. Das haben wir erreicht und sind nun Vierter in der Gesamtwertung, was ein schönes Geschenk für unseren Boss ist, denn es ist sein Geburtstag.»

Bradley Smith und Cal Crutchlow stürzten in der achten Runde in Kurve 11. Beide nahmen das Rennen wieder auf, mit Platz 17 blieb Smith aber punktelos. «Leider war das nicht unser bestes Rennen, die ganze Arbeit war wegen etwas umsonst, das sich nicht in unserer Hand befand. Ich verlor in Kurve 11 die Front wegen Öl auf der Strecke. Ich war nur ein bisschen abseits der Ideallinie. Als Cal stürzte, war das überraschend für mich, ich ließ die Bremse leicht los und ging ein bisschen weit wie er, dann stürzte ich an genau derselben Stelle. Das war sehr frustrierend, denn es war nicht mein Fehler, aber das ist Racing, solche Dinge passieren. Als ich wieder auf dem Bike saß, konnte ich nicht mehr viel ausrichten, denn mein Schalthebel war beschädigt und die Anti-Wheelie-Kontrolle funktionierte nicht mehr. Doch ich war entschlossen, das Rennen bis zum Ende durchzufahren, denn wir haben an diesem Wochenende alle sehr viel gearbeitet.»

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