Tom Lüthi: «Bei KTM ist alles auf einem Top-Niveau»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
KTM-Testfahrer Tom Lüthi leistete beim zweitägigen MotoGP-Test in Spielberg eine tadellose Performance ab. Kann er zumindest 2018 für KTM MotoGP fahren?

Tom Lüthi blieb bei seinem zweiten MotoGP-Test mit KTM seinem ehemaligen Moto2-Rivalen Tito Rabat dicht auf den Fersen, auch seinen KTM-Teamkollegen Mika Kallio betrachtete er natürlich als guten Anhaltspunkt.

Der 29-jährige Schweizer Moto2-Pilot saß zum zweiten Mal nach dem Debüt in Mugello auf der KTM RC16. «Die Zeiten passen. Aber ich muss den Fahrstil von der Moto2- auf die MotoGP-Maschine umstellen. Das dauert immer noch, das ist eine permanente Anpassung. Aber es ist schon viel besser geworden, ich kann mehr mit dem Motorrad kämpfen; ich habe es besser unter Kontrolle. Das ist viel, viel besser geworden. Ich arbeite zwar permanent auf diesem Gebiet weiter, aber es ist schon ziemlich gut.»

«Klar, ich versuche natürlich schon, mich mit ein paar anderen Gegnern zu messen, aber anderseits haben wir bei diesem Test auch Sachen zum Testen und zum Ausprobieren, bei denen ich versuche, den Unterschied zu spüren und so weiter. Das ist auch wichtig. Und es ist schön, wenn es vorwärts geht. Das macht mir natürlich Freude, wenn ich jetzt schon Unterschiede merke», ergänzte Tom.

«Mika Kallio hat trotz allem viel mehr Erfahrung mit der KTM als ich. Er ist auch früher schon in der MotoGP-WM gefahren. Trotzdem möchte ich möglichst wenig Zeit auf ihn verlieren. Er ist die perfekte Referenz. Und wenn ich nicht meilenweit von seinen Zeiten weg bin, ist das natürlich sehr schön für mich.»

Tom Lüthi hat zwar keinen Platz im Red-Bull-KTM-Werksteam für 2017, da es mit Bradley Smith und Pol Espargaró bestückt sein wird. Aber KTM will 2018 ein Kundenteam mit zwei Fahrern ausrüsten und sich vielleicht mit der Mannschaft von Jorge «Aspar» Martinez (jetzt bei Ducati) verbünden.

Dann könnte Tom Lüthi dort einen Arbeitsplatz finden. «Ja, ich möchte mit KTM in Kontakt bleiben. Das sind super Leute bei KTM. Es macht mir sehr, sehr Freude; es ist wirklich der Hammer. Ich komme zu diesem Test, und es geht voll professionell zu. Es steht ein fertiges Rennmotorrad da. Das ist alles sehr eindrucksvoll für mich. Es freut mich wirklich, mit Pit Beirer, Mike Leitner und den ganzen anderen Mitarbeitern von KTM arbeiten zu können. Das ist alles auf einem Top-Niveau. Das muss ich sagen. Ich hoffe schon, dass wir unsere Zusammenarbeit weiterführen und vielleicht vertiefen können.»

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