Ein Hoffnungsschimmer bei der KTM AG

Loncin 125: Nullnummer in Jerez

Von Oliver Feldtweg
Hofft auf Le Mans: Alexis Masbou

Hofft auf Le Mans: Alexis Masbou

Das Loncin-125-Team brachte beim Jerez-GP weder Koyama noch Masbou ins Ziel.

Das chinesische Loncin-125-GP-Team stellt zwar die Konkurrenz Haojue in den Schatten, aber nach dem erstmaligen Punktegewinn von Tomoyoshi Koyama in Japan (Rang 12) folgte in Jerez der nächste Rückschlag. Koyama und Teamkollege Masbou fielen aus. Im Training hatte sich Koyama als 20. qualifiziert (mit 2,3 sec Rückstand auf Simon), Alexis Masbou als 27.

Koyama, 2007 immerhin GP-Sieger in Barcelona auf KTM, hielt sich auch beim GP von Spanien in den Punkterängen. Doch in der vorletzten Runde war der Traum vom 13. Platz vorbei – der Japaner stürzte. Teamkollege Masbou gab in der 13. Runde mit defekter Hinterbremse auf.

«So ein Pech. Ich hätte drei Punkte sicherstellen können», ärgerte sich Koyama. «Das Motorrad ist gut gelaufen. Das Chassis war gut abgestimmt, ich konnte einige Plätze gutmachen. In der vorletzten Runde habe ich beim Kampf im dichten Pulk einen langsamen Vordermann gerammt. Ich habe versucht einen Sturz zu vermeiden, fuhr in dieser Kurve einen weiten Bogen – dann bin ich umgekippt. Ich bin enttäuscht, aber zumindest bin ich unverletzt davongekommen. Ich lasse mich durch den Sturz nicht entmutigen.»

[*Person Alexis Masbou*] hätte vor dem Heim-GP in Le Mans gerne ein Erfolgserlebnis gefeiert. «Ich bin beim Start wieder nur sehr mittelmässig weggekommen», schilderte der Loncin-Pilot. «Ich war dann in einer grossen Gruppe eingeklemmt. Es war schwierig, sich von den Gegnern zu befreien. Der Motor und das Chassis sind zwar besser geworden. Aber es fehlt technisch noch einiges, bis wir weiter vorne mitmischen können. Leider musste ich wegen der defekten Bremse an die Box fahren. Aber mein Team weiss, dass ich vor den heimischen Fans in Le Mans unbedingt Punkte einkassieren will.»

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