Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das chinesische Haojue-125-Team hat sich nach dem Debakel von Le Mans, zahlreichen Defekten, erbärmlichen Topspeed-Leistungen und Nichtqualifikationen aus der Weltmeisterschaft zurückgezogen. Zuerst hiess es, man werde nur in Mugello und Barcelona pausieren, die Motorprobleme lösen und dann in die WM zurückkehren.
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Doch inzwischen wurde der Vertrag mit Motorenkonstrukteur Jan Witteveen aufgelöst, die beiden Piloten Michael Ranseder und Matthew Hoyle wurden vor wenigen Tagen freigestellt. Der aus dem Red-Bull-Rookies-Cup kommende Matthew Hoyle kam nach Assen, um sich ein anderes Team zu suchen. "Haojue-Teammanager Garry Taylor hat mir vorgeschlagen, ich solle mich umsehen", erklärte Hoyle. "Aber es sind alle guten Plätze besetzt. Und Sponsorgeld habe ich auch keines."
Ex-Teamkollege Michi Ranseder und sein Manager Uwe Ebner sehen sich unterdessen bei den Teams in der 125er- und 250er-WM um. "Ich möchte auf dem Sachsenring wieder in die WM einsteigen", erklärte der Oberösterreicher, der 2007 im Ajo-Derbi-Team in der 125er-WM acht Top-Ten-Plätze erreichte und damals WM-Zwölfter wurde.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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