Jeremy Seewer: Erstmals Guillod nass gemacht

Von Katharina Hess
Motocross-EMX250
Im Schweizer Duell um den EMX250-Titel schlug Suzuki-Pilot Jeremy Seewer in Lettland zurück und besiegte EM-Leader Valentin Guillod (KTM).

Jeremy Seewer fuhr in der vierten von acht EMX250-Runden seinen ersten EM-Sieg ein. Gastgeber des Motocross-Spektakels war die lettische Stadt Kegums und mit ihr rund 22.000 Zuschauer. Der Schweizer bot ein starkes Rennen und antwortete mit einem Sieg auf den Versuch seines Rivalen und Landsmann, Valentin Guillod, in der Meisterschaft weg zu ziehen.

Beim Start zum Finallauf vom Sonntag verhinderte Seewer mit Glück und viel Können einen Sturz in der ersten Kurve. Nach nur zwei Runden hängte sich der Suzuki-Pilot für die erste Hälfte des Rennens an das Hinterrad von Ceriel Klein Kromhof, der zu diesem Zeitpunkt das Rennen anführte.Zehn Minuten vor Schluss des Rennens machte der Schweizer seinen Zug und nutzte seinen überlegenen Rhythmus und das Gespür für den sandigen und zerfurchten Boden aus und fuhr zum Schluss des Rennens einen Vorsprung von vier Sekunden auf den zweitplatzierten Guillod raus.

Damit standen die beiden Schweizer auch in Lettland auf dem Podest, Guillod erstmals als Geschlagener. Nach drei aufeinander folgenden Podestplätzen war dies ein sehr wichtiger Sieg für den Bülacher. Er bleibt weiterhin einen heisser Kandidat auf den EM-Titel, es bleiben noch vier weitere Rennen und die beiden Rivalen trennen nur zehn Punkte. Die SM in der EM geht also weiter.

Seewer sagte: «Ich bin wirklich froh, endlich zu gewinnen. Valentin hat die ersten drei Runden gewonnen. Es war ein Ziel von mir, ihn zu schlagen und heute habe ich es gemacht. Mein Start war nicht so gut, ein Fahrer neben mir kreuzte meine Linie und wir wären fast zusammen gestürzt. Doch ich konnte in nur zwei Runden vom achten auf den zweiten Platz hinter Ceriel Klein Kromhof fahren. In der neunten Runde konnte ich dann Ceriel überholen und meinen Rhythmus fahren. Ich bin sehr glücklich und aufgeregt über diesen Sieg! Jetzt schauen wir, was der Rest der Saison bringen wird.»

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