Ai Ogura (Trackhouse): «null Prozent» Glück nach Platz 5 im Thailand-GP
Japans MotoGP-Hoffnung Ai Ogura erschien nach dem Saisonauftakt in Thailand sichtlich niedergeschlagen zum Mediengespräch. Dabei hatte der Trackhouse-Pilot soeben erst Platz 5 herausgefahren.
Es liest sich wie ein italienisches MotoGP-Märchen, das in Thailand spielte: Ai Ogura kreuzte die Ziellinie auf dem Chang International Circuit auf Platz 5 und war damit der schlechteste der vier Aprilia-Vertreter. Auch das war Teil des Märchens – mit Platz 8 in Reihe 3 hatte der Japaner auch die schlechteste Ausgangslage des Noale-Quartetts vor dem ersten Grand Prix 2026.
Beim Sprint am Samstag war es der Nummer 79, wie bei seinem Debüt vor einem Jahr, an Ort und Stelle noch, bis auf Platz 4 vorzudringen und dabei Namen wie Brad Binder oder Markenkollege Jorge Martin aus dem Weg zu räumen. Über die lange Distanz tat sich Ogura deutlich schwerer und hier lag auch der Grund für die üble Laune des Moto-Champions der Saison 2024.
«Ich kann es kaum in Worte fassen, ich bin im ersten Teil des Rennens so schlecht gefahren.» Ogura nahm die ganze Verantwortung auf sich: «Die Maschine war es nicht, es lag einfach an mir. In den ersten Runden, als noch viel Verkehr war, war mein Timing richtig schlecht. Ich bin absolut nicht zufrieden mit mir selbst. Dort, als die Maschine bereit war, dass ich pushe, war ich zu defensiv – und als ich das Bike hätte schonen müssen, da habe ich angegriffen.« Ai Ogura fasste seine eigene Leistung eindrücklich zusammen: «Mein Glücksgefühl nach diesem Rennen liegt bei null Prozent.»
Damit war klar, auch Ogura hatte das Paket, um ganz an der Spitze mitzufahren, doch nach den hadernden ersten Umläufen war die Spitze nicht mehr zu erreichen. Dazu kam ein weiteres Problem. Ogura: «Mein Start war besser als im Sprint, aber vor Kurve 3 ist Joan Mir komplett im Weg gestanden. Ich musste aufmachen und direkt wieder Plätze verloren.»
Der Blick auf die Rundentabelle bestätigt: Die Nummer 79 in Gulf-Lackierung kam aus Runde 1 nur an elfter Stelle zurück – und blieb dort für ganze 15 Runden lang. Danach drängte er sich bis zum Finale an Bagnaia, Binder und Di Giannantonio und dank der Ausfälle der Marquez-Brüder und Joan Mir (Honda) bis auf Rang 5 vor.
Trotz des sehr respektablen Ergebnisses, mit dem die Ogura erneut das Vorjahresresultat egalisierte, war Jorge Martin über die 26 Runden nicht mehr einzufangen und auf den
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