Rookies-Cup mit MotoGP-Academy vereint

Von Oliver Feldtweg
Red Bull Rookies
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Weil KTM in diesem Jahr den Red-Bull-Rookies-Cup nicht mehr mitfinanziert, wurde er mit dem Konzept der MotoGP-Academy verschmolzen.

Die erfolgreiche «Red Bull MotoGP-Academy» war eine Idee der Dorna, um Fahrer aus verschiedenen Ländern wie England, Deutschland, Amerika oder Japan behutsam für die Motorrad-Weltmeisterschaft aufzubauen.

Mit Bradley Smith und Jonas Folger landeten zuletzt beim 125-ccm-WM-Lauf in Katar zwei ehemalige Akademie-Mitglieder auf den Rängen 5 und 6. Auch Casey Stoner, Dani Pedrosa und Toni Elias sind aus dieser Gehschule für spätere GP-Stars hervorgegangen. Sogar der heutige KTM-125-Werkspilot Cameron Beaubier.

Da sich mit KTM im Winter einer der grossen Finanziers der MotoGP-Academy zurückgezogen hat, mussten Red Bull und Dorna gemeinsam neue Wege der Kostensenkung suchen. Schliesslich wurde beschlossen, die Aktivitäten der Akademie mit jenen des «Red Bull MotoGP Rookies Cup» zu vereinen. So kommen die ausgewählten Talente noch mehr zum Fahren als bisher. Acht Rennen im Rahmen des europäischen Grand Prix sind geplant, Auftakt am ersten Mai-Wochenende in Jerez.

Alberto Puig kommandiert die Mitarbeiter der Red Bull MotoGP Academy und hat sie in verschiedenen Rollen in den 2009 Rookies-Cup integriert. Als Riding Coaches kümmern sich Raúl Jara und August Auinger um die Weiterbildung der Rookies, die auch 2009 auf KTM-Motorrädern unterwegs sein werden. Die Vorsaison-Tests in Estoril und Jerez haben Ende März stattgefunden. Rookies- Cup-Projektleiter ist jetzt Niki Ruhstorfer, die Rolle des Technical Directors hat neu der Spanier Alex Batlle übernommen.

Bei allen Rookies-Cup-Rennen werden die MotoGP-Academy-Mitarbeiter die ausgewählten Fahrer (sie sind zwischen 13 und 16 Jahre alt) aufmerksam beobachten, Training und Rennen überwachen. Im Laufe der Saison werden die grössten Talente aus dem Rookies-Cup in die Räumlichkeiten der MotoGP-Academy nach Barcelona geholt. Dort werden sie zusätzliches Konditionstraining geniessen und sich beim Offroad-Training (Motocross und Supermoto) in Sachen Fahrzeugbeherrschung weiterbilden können.

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