SBK-Weltmeister Jonathan Rea über seinen Rücktritt

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Jonathan Rea will bis Ende 2020 Rennen fahren

Jonathan Rea will bis Ende 2020 Rennen fahren

Der Vertrag von Kawasaki-Werksfahrer Jonathan Rea endet nach der Superbike-WM 2018. «Ich brauche Racing nicht für den Rest meines Lebens», unterstreicht der dreifache Champion.

«2018 wird eine der interessantesten Saisons für meinen Manager und alle Topfahrer», glaubt Superbike-Weltmeister Jonathan Rea. «Ende 2018 laufen die Verträge aller Fahrer in der Superbike- und MotoGP-WM aus. Ich denke nur bis zum Ende dieses Jahres, dann mache ich mir über die nächsten zwei Gedanke. Vielleicht verlängere ich mit Kawasaki oder ein anderes interessantes Projekt tut sich auf.»

Der Nordire weiter: «Ich bin dann 31 Jahre alt, das ist zu jung, um aufzuhören. Es ist nicht so, dass ich rennmüde bin – aber ich brauche Racing auch nicht für den Rest meines Lebens. Finanziell bin ich gut abgesichert, ich habe auch abseits des Rennsports ein schönes Leben. Ich genieße meine Zeit auf dem Bike, ich mag den Wettbewerb. Es wird auch davon abhängen, was Kawasaki für 2019 und 2020 für Ideen hat. Danach kann ich mir Gedanken über den Rücktritt machen. Ich werde mit Kawasaki darüber reden, ob es für mich für die Zeit nach dem Rennsport eine Aufgabe in der Firma gibt. Als Testfahrer, als Botschafter, im Teammanagement, was auch immer. Müsste ich jeden Tag den ganzen Tag mit meiner Frau auf dem Sofa sitzen, wären wir bald geschieden. Ich muss auch etwas für mich haben. Vermutlich brauche ich nach meinem Rücktritt ein Jahr, in dem ich mir Gedanken über meine Zukunft mache. Vielleicht gehen wir auch nach Australien, keine Ahnung.»

Kannst du dir vorstellen, nach 2018 für einen anderen Hersteller als Kawasaki zu fahren, hakte SPEEDWEEK.com nach. Rea: «Im Moment nicht. Die meisten meiner guten Karriereerinnerungen stammen aus meiner Kawasaki-Zeit. Deshalb denke ich nicht über einen Wechsel nach. Aber vielleicht brauche ich nach dieser Saison eine neue Herausforderung. Die Zeit bei Honda hat mich ermüdet. Nicht nur, weil die Honda nicht konkurrenzfähig war. Ich saß immer auf dem gleichen Bike und hatte die gleichen Leute um mich. Schwer zu sagen, wie ich Ende dieser Saison denke.»

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