Milwaukee Aprilia: «Wir zahlten einen hohen Preis»
Trotz der Pole-Position von Eugene Laverty erlebte Milwaukee Aprilia im ersten Rennen der Superbike-WM in Portimão ein Desaster. Im zweiten Lauf zahlte man dafür einen hohen Preis.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Milwaukee-Boss Shaun Muir war am Samstag der Frust ins Gesicht geschrieben. Top-Pilot Eugene Laverty wurde in der ersten Runde abgeräumt, Lorenzo Savadori stürzte im Kampf um Platz 2 – das Podium war dem Italiener sicher.
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Das Reglement für die Startaufstellung des zweiten Superbike-Laufs war erbarmungslos: Der Nordire musste von Startplatz 10 ins Rennen gehen, sein junger Teamkollege direkt dahinter auf der elften Position. Im Rennen reichte es auch deswegen nur zu den Positionen 6 (Savadori) und 7 (Laverty). "Eine verpasste Gelegenheit", sagte der Teamchef schulterzuckend. "Wir waren im zweiten Lauf aber nur 11 Sekunden von der Spitze entfernt und hatten den Speed für die Top-4 zu sein. Die Startposition hat uns übel mitgespielt – und wir haben zu lange gebraucht, um Rinaldi und Baz zu überholen. Dafür haben wir haben Preis bezahlt."
So sah das auch Savadori, der insgesamt in Portimão aber eine erfreuliche Performance zeigte. "Wenn man als Elfter in ein Rennen starten muss, ist das nie gut. Wir müssen daran arbeiten, in der Anfangsphase schneller Positionen gutzumachen", brummte der 25-Jährige aus Cesena. "Ich hoffte zwischenzeitlich noch darauf, Sykes den fünften Platz entreißen zu können, dann entstanden am Bike aber seltsame Vibrationen.
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Eugene Laverty bezeichnete Portimão als 'seine' Strecke, doch Glück hat sie ihm dieses Mal nicht gebracht. "Meine Gegner hatten viel mehr Grip am Hinterrad als ich – es fühlte sich für mich an, als würde ich auf Eis fahren. Ich konnte nur ganz vorsichtig das Gas öffnen", erklärte der 31-Jährige. "Unser Bike ist jetzt konkurrenzfähig, sobald der Reifen aber nachlässt, kommen wir in Schwierigkeiten."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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