George Russell (Mercedes): «Gegner sind stark, wir müssen nachlegen»
Kein Team legte in Bahrain mehr Runden zurück als Mercedes, keiner war am Nachmittag schneller als Kimi Antonelli. Aber George Russell sagt: «Unsere Gegner sind stark. Wir müssen nachlegen.»
Mercedes legte am zweitletzten Bahrain-Tag stattliche 157 Runden zurück, fast drei GP-Distanzen. George Russell sass am Vormittag im W17 und fuhr 77 Runden – mehr als jeder andere Fahrer vor der Mittagspause. Sein Programm konzentrierte sich in erster Linie darauf, die jüngsten Updates am Auto weiter zu evaluieren und am Set-up zu arbeiten.
Kimi übernahm das Auto am Nachmittag und legte bis zum Testende 80 Runden zurück. Im Rahmen der Testarbeit auf eine schnelle Runde erzielte er auf den C3-Reifen in 1:32,803 min die schnellste Zeit des Tages.
Russell: «Schwerpunkt nicht auf reinem Speed»
George Russell: «Nach einem soliden ersten Tag gestern konnten wir heute Vormittag eine weitere produktive Session in Bahrain absolvieren. Der Schwerpunkt unseres Programms lag auch heute nicht unbedingt darauf, den reinen Speed zu ermitteln, sondern vielmehr darauf, unsere Updates und den W17 besser kennenzulernen. Das ist uns gelungen, während wir gleichzeitig die meisten Runden aller Teams am Vormittag absolvierten.»
«Morgen haben wir noch einen letzten Testtag auf der Strecke, bevor wir nach Melbourne aufbrechen. Zwar haben wir die verlorene Zeit aus dem ersten Test aufgeholt, aber morgen haben wir dennoch ein sehr volles Programm vor uns. Ich freue mich darauf, am Nachmittag wieder ins Auto zu steigen und mich darauf zu konzentrieren, dem Team dabei zu helfen, Bahrain in der bestmöglichen Position zu verlassen.»
«Wir haben heute erneut einige beeindruckend schnelle Runden und auch Dauerläufe gesehen, die Gegner sind stark. Daher ist es sehr wichtig, dass wir Freitag nachlegen.»
Antonelli: «Ich habe verlorene Testzeit aufgeholt»
Kimi Antonelli: «Wir haben die Zeit, die wir beim ersten Test hier in Bahrain verloren hatten, weiter aufgeholt. Das war unser Ziel für diesen letzten Test vor Saisonbeginn, und wir hoffen, dass es morgen genauso weitergeht. Uns bleibt nur noch ein Testtag, bevor wir nach Melbourne aufbrechen, weshalb jede Runde zählt.»
«Unser Programm umfasste heute viel Setup-Arbeit sowie einige schnelle Runden. Wir konnten alles absolvieren, was wir geplant hatten, und den Tag auf Platz 1 beenden. Das ist zwar positiv, aber die Abstände an der Spitze sind bereits unglaublich gering und lagen heute nur noch im Hundertstelbereich.»
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