Pedercini & Jordi Torres helfen sich aus der Patsche

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Jordi Torres unterschrieb bei Pedercini Kawasaki

Jordi Torres unterschrieb bei Pedercini Kawasaki

Für die Superbike-WM 2019 einigte sich das Pedercini Team mit Jordi Torres. Für beide Partien ist der Deal aber nicht viel mehr als eine Notlösung.

Nachdem die Verträge mit Yonny Hernandez und Gabriele Ruiu für die Superbike-WM 2019 platzten, stand das Pedercini Team ohne Piloten für die kommende Saison da – dabei hatte sich das italienische Kawasaki-Kundenteam erstmals sehr frühzeitig für eine Fahrerpaarung für die kommende Saison entschieden. 

Ähnlich erging es Jordi Torres. Der Spanier wurde nach dem Meeting in Magny-Cours von MV Agusta mit der Begründung vor die Tür gesetzt, dass er sich so auf seine Aufgabe als Vertreter für den verletzten Tito Rabat in der MotoGP widmen kann – ein Job für die Saison 2019 ergab sich für Torres daraus aber nicht.

Pedercini war also auf der Suche nach einem guten Piloten, Torres auf der Suche nach einem halbwegs verläßlichen Team. Es lag nahe, sich zusammen zu  tun. «Ich bin froh, ein in der Superbike-WM etabliertes Team gefunden zu haben. Und es fährt mit dem Weltmeistermotorrad – die Kawasaki ist das richtige Motorrad für diese Klasse», meinte der 31-Jährige. «Ich würde lieber heute als morgen auf die Rennstrecke gehen, um das Beste aus dem Bike herauszuholen. Das Team und ich werden uns gegenseitig viel Freude schenken.»

Nach Aprilia (2015), BMW (2016/17) und MV Agusta (2018) wird Torres 2019 mit Kawasaki bereits mit dem vierten Hersteller an der Superbike-WM teilnehmen.

Für Teamchef Lucio Pedercini ist die Einigung mit Jordi Torres ein Glücksgriff. Der Spanier bewies mehrfach, dass er unterlegenes Material durch erhöhten Einsatz wett machen kann. «Mit Jordi werden wir sicherlich konkurrenzfähig sein und in der Lage, immer um die Top Ten zu kämpfen», formulierte der ehemalige Rennfahrer seine Erwartung.

Die offizielle Teampräsentation findet auf der Motorbike Expo in Verona im Januar 2019 statt. Eine zweite ZX-10RR bei Pedercini Kawasaki wird es nur geben, wenn ein Fahrer einen sechsstelligen Euro-Betrag mitbringt.


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