Superbike WM • Neu
Yamaha-Hoffnung Xavi Vierge: «Alle wichtigen Ziele beim Test erreicht»
Etwas überraschend war Yari Montella beim Phillip-Island-Test schneller als der zweifache Superbike-Weltmeister Álvaro Bautista. «Ich bin kein Rookie mehr», betont der Italiener.
Nach drei Saisons in der Supersport-Kategorie stieg Yari Montella als WM-Dritter im vergangenen Jahr in die Superbike-WM auf. Der Italiener zeigte teilweise starke Leistungen – ein siebter Platz in Ungarn sein bestes Finish–, doch zwölf Ausfälle verhagelten seine Saison: Nur WM-18.
Barni Racing sprach Montella für die Superbike-WM 2026 das Vertrauen aus, wo er an der Seite von Álvaro Bautista eine brandneue Ducati V4R pilotieren wird. Zwischen dem Italiener und dem Spanier liegen 15 Jahre Erfahrung, dennoch entschied Montella das erste teaminterne Duell für sich und beendete den Phillip-Island-Test als Vierter – der zweifache Superbike-Weltmeister nur als Elfter!
«Ich bin halt kein Rookie mehr. Nach meiner ersten Superbike-Saison weiß ich, wie der Hase läuft», erklärte der 26-Jährige. «Phillip Island kenne ich vom vergangenen Jahr und habe meine Referenzen. Mit dieser Rennstrecke verbinden mich schöne Erinnerungen in jeder Kategorie. Im Winter habe ich mich mental intensiv auf diese Saison vorbereitet – ich möchte besser abschneiden.»
Montella kam mit der 2026er-Ducati auf Anhieb gut zurecht. Beim zweitägigen Test spulte der Barni-Pilot 137 Runden ab und ließ sich 1:29,351 min als beste Zeit notieren. Anders als Werkspilot Nicolò Bulega, der in 1:28,630 min für die Testbestzeit sorgte, ging der Ducati-Privatier nicht auf Zeitenjagd.
«Ich bin mit dem Test sehr zufrieden. An beiden Tagen haben wir jeweils zwei Long-Runs absolviert und dabei verschiedene Set-ups und Reifenlösungen ausprobiert. Wir haben auch viel an der Elektronik gearbeitet, um das Motorrad so gut wie möglich an meinen Fahrstil anzupassen», berichtete Montella. «Wir haben es auf keine schnelle Runde angelegt, sondern uns hauptsächlich auf die Race-Pace konzentriert und ein Set-up gesucht, das mir das richtige Gefühl gibt. Was die verfügbare Zeit und die Reifenverteilung angeht, waren die Umstände für eine schnelle Runde ohnehin nicht ideal.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I)
Ducati
1:28,630 min
2.
Sam Lowes (GB)
Ducati
1:29,296
+ 0,666 sec
3.
Lorenzo Baldassarri (I)
Ducati
1:29,328
+ 0,698
4.
Yari Montella (I)
Ducati
1:29,351
+ 0,721
5.
Axel Bassani (I)
Bimota
1:29,373
+ 0,743
6.
Alex Lowes (GB)
Bimota
1:29,575
+ 0,945
7.
Miguel Oliveira (P)
BMW
1:29,676
+ 1,046
8.
Iker Lecuona (E)
Ducati
1:29,769
+ 1,139
9.
Xavier Vierge (E)
Yamaha
1:29,812
+ 1,182
10.
Garrett Gerloff (USA)
Kawasaki
1:29,823
+ 1,193
11.
Alvaro Bautista (E)
Ducati
1:29,861
+ 1,231
12.
Danilo Petrucci (I)
BMW
1:29,906
+ 1,276
13.
Tarran Mackenzie (GB)
Ducati
1:29,957
+ 1,327
14.
Alberto Surra (I)
Ducati
1:29,969
+ 1,339
15.
Stefano Manzi (I)
Yamaha
1:30,110
+ 1,480
16.
Andrea Locatelli (I)
Yamaha
1:30,205
+ 1,575
17.
Remy Gardner (AUS)
Yamaha
1:30,269
+ 1,639
18.
Ryan Vickers (GB)
Honda
1:30,446
+ 1,816
19.
Jake Dixon (GB)
Honda
1:30,492
+ 1,862
20.
Tetsuta Nagashima (J)
Honda
1:30,513
+ 1,883
21.
Bahattin Sofuoglu (TR)
Yamaha
1:30,740
+ 2,110
22.
Mattia Rato (I)
Yamaha
1:31,972
+ 3,342
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