Superbike-WM

Alvaro Bautista: Was bringt seine MotoGP-Erfahrung?

Von Peter Fuchs - 23.10.2019 20:33

Das Ducati-Werksteam reiste mit viel Selbstvertrauen zum Saisonfinale der Superbike-WM nach Katar und erhofft sich weitere Siege und Podestplätze von Alvaro Bautista und Chaz Davies auf der Panigale V4R.

Alvaro Bautista liegt vor der letzten Veranstaltung 2019 auf dem Losail Circuit unglaubliche 141 Punkte hinter Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) auf Position 2. Der Spanier hat aber durch seine Siegesserie zu Beginn der Saison einen komfortablen Vorsprung auf den Rest des Feldes aufbauen können, weshalb ihm der Vizetitel nicht mehr zu nehmen ist. Nach einem Sieg, einem zweiten Platz und Rang 5 in Argentinien, möchte der 34-Jährige auf der für ihn bekannten Piste in Katar noch einmal gewinnen, bevor er 2020 zu Honda wechselt.

«Die Rennen in Argentinien waren sehr schwierig und ich versuchte so viele Punkte wie möglich zu holen, doch ich bin etwas enttäuscht, denn auch im zweiten Rennen hätten wir die Möglichkeit gehabt zu gewinnen», erklärte der Spanier. «Wir müssen nach vorne schauen und versuchen, die Saison mit guten Ergebnissen zu beenden. Das bedeutet gleichzeitig, dass es leider mein letzter Event mit dem Ducati-Team sein wird.»

Bautista wechselte 2019 in die Superbike-WM zu Ducati. Während seiner Zeit in der MotoGP-Klasse fuhr der Spanier acht Rennen auf dem Losail Circuit und kennt die Rennstrecke in der Wüste in- und auswendig: «Es wird interessant, den Vergleich zur MotoGP-Maschine zu sehen, denn ich bin vor über einem Jahr zuletzt auf der Strecke gefahren. Normalerweise war es immer der Saisonstart, jetzt ist es das Finale.»

Aruba-Teamkollege Chaz Davies erlebt eine durchwachsene Saison auf der Ducati V4R. Der Waliser konnte erst ein Rennen gewinnen und bekommt keine Konstanz in seine sechste Saison mit dem Ducati-Werksteam. Der siebte der Gesamtwertung freut sich auf das Finale, in dem er Leon Haslam (Kawasaki), der auf Rang 6 in der WM liegt, überholen möchte. «Hoffentlich können wir unsere Saison in Katar mit starken Ergebnissen beenden und den Schwung des letzten Rennens mitnehmen», sagt Davies hoffnungsvoll.

«Ich hatte bisher in Katar wechselhafte Gefühle. Manchmal waren es fantastische Ergebnisse, aber im letzten Jahr war es in Katar sehr schwierig, weil ich mit einer Schulterverletzung kämpfte», gab der 32-Jährige zu. «Dennoch kann ich das Wochenende kaum erwarten, weil es wieder eine andere Strecke ist, mit verschiedenen Eigenschaften, was uns die Möglichkeit gibt, das Bike und das Set-up besser kennenzulernen. Es ist eine schöne Sache, dass wir die Saison in Katar beenden, denn ich finde das Format mit entspannten Tagen und den Rennen am Abend hervorragend.»

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