Maylaysia: Wiedersehen mit der Superbike-WM in Sepang

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die MotoGP kommt seit Jahren gerne nach Sepang

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All zu oft war die Superbike-WM noch nicht in Malaysia zu Gast, nur von 1990 bis 1993 wagte man die weite Reise in den südostasiatischen Staat. In wenigen Tagen kehrt sie zurück.

Superbike-WM und Malaysia, das passt wohl für die meisten Superbike-Fans nicht so recht zusammen. Den Zweiflern sei aber gesagt: Immerhin gibt es in Malaysia im Gegensatz zu manch anderen Austragungsorten von Motorrad-Weltmeisterschaften eine durchaus ausgeprägte Motorrad-Kultur, auch wenn sie sich von der in Europa unterscheiden mag. Das Land verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz und ist wirtschaftlich aufstrebend.

In Sachen Motorsport steckt Malaysia auch nicht in den Kinderschuhen. Das Land verfügt mit Sha Alam, Johor und Sepang drei permanente Rennstrecken. Eine weitere Motorsport-Anlage befindet sich noch im Planungsstadium, soll aber 2016 fertiggestellt sein. Sie soll F1-tauglich sein. Die Formel 1 (Sepang und Singapur) und die MotoGP (Sepang) sind seit Jahren regelmässiger Gast in Malaysia.

Die Geschichte der Superbike-WM ist hingegen kurz. Nur von 1990 bis 1994, also für vier Jahre, machte die seriennahe Meisterschaft Station in Malaysia. Das erste Meeting fand in Sha Alam statt. Fabrizio Pirovano (Yamaha) holte 1990 beide Laufsiege, Raymond Roche (Ducati) gelang dieses Kunststück im darauf folgenden Jahr. Der schnelle Franzose siegte auch 1992, als der Tross der Superbike-WM nach Johor wechselte. Den zweiten Lauf gewann sein Ducati-Markenkollege Doug Polen. 1993 staubte Ducati dank Carl Fogarty noch einmal beide Siegpokale ab. Danach fanden allenfalls noch vereinzelte Testfahrten in Malaysia statt.

Ab 2014 ist Sepang mindestens für drei Jahre Teil der Superbike-WM. Bereits in wenigen Tagen vom 6. bis 8. Juni geht es los.

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