Tai Woffinden wird nicht am Speedway-GP teilnehmen
Wenige Wochen vor dem Start der Speedway GP Saison 2026 hat sich der dreifache Weltmeister Tai Woffinden vom GP zurückgezogen. Der Brite hatte überraschend eine permanente Wildcard erhalten.
Tai Woffinden: «Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, die Chance, in dieser Saison am Grand Prix teilzunehmen, nicht wahrzunehmen», postete der dreifache Weltmeister in einem Statement. «Ich bin unglaublich dankbar für diese Möglichkeit und weiß das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung sehr zu schätzen. Das bedeutet mir sehr viel, und natürlich war es keine leichte Entscheidung.»
Woffinden hatte im vergangenen Herbst eine permanente Wildcard für den Speedway-GP 2026 erhalten, nachdem er sich von den schwerwiegenden Folgen eines heftigen Sturzes bei einem Testrennen zur polnischen Liga erholt hatte. «Im vergangenen Jahr lag mein Hauptaugenmerk darauf, wieder das zu tun, was ich am meisten liebe, wieder Motorradrennen zu fahren. Und ich bin sehr froh, wieder auf der Strecke zu sein und freue mich auf die kommende Saison», so Woffinden weiter.
Woffinden: «Dieses Jahr geht es jedoch für mich darum, meine positive Entwicklung fortzusetzen und auf die Ziele hinzuarbeiten, die ich mir vor meinem Unfall im letzten Jahr gesetzt hatte. Einen Schritt nach dem anderen zu tun, fühlt sich für mich momentan richtiger an und ich weiß, was es braucht, um auf höchstem Niveau in der Grands-Prix-Serie mitzuhalten. Meine Priorität ist es nun, diese positive Entwicklung fortzusetzen und wieder das Niveau zu erreichen, von dem ich weiß, dass ich es habe.»
Mit Woffinden verliert der Speedway-GP einen Fahrer, der auch als Charakter aus der Masse hervorzustechen wusste. Er konnte jedoch auch vor seinem schweren Sturz in Polen in den vergangenen Jahren nicht mehr an seine Leistungen zwischen 2010 und 2020 anzuknüpfen. Auch, weil er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. «Ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Sponsoren, meinem Team, den Organisatoren und allen Fans bedanken, die mich auf meinem Weg unterstützt haben. Die Unterstützung, die ich erfahren durfte, bedeutet mir unendlich viel», so Woffinden abschließend. «Ich freue mich auf die bevorstehende Herausforderung und kann es kaum erwarten, wieder an den Start zu gehen und Rennen zu fahren.»
Auf der Nachrückerliste steht U21-Weltmeister Nazar Parnitskyi ganz oben. Der Ukrainer wird nun als erster Nachrücker in den Grand Prix aufrücken, was zur Folge hat, dass auch Kai Huckenbeck um einen Platz vom vierten auf dritten Rang aufrücken wird.
Line-Up Speedway Grand Prix 2026:
95. Bartosz Zmarzlik (PL)
101. Brady Kurtz (AUS)
99. Dan Bewley (GB)
66. Fredrik Lindgren (S)
25. Jack Holder (AUS)
29. Andzejs Lebedevs (LV)
505. Robert Lambert (GB)
46. Max Fricke (AUS)
69. Jason Doyle (AUS)
415. Dominik Kubera (PL)
30. Leon Madsen (DK)
52. Michael Jepsen Jensen (DK)
692. Patryk Dudek (PL)
223. Kacper Woryna (PL)
785. Nazar Parnitskyi (UA)
Nachrücker:
105. Anders Thomsen (DK)
201. Jan Kvech (CZ)
744. Kai Huckenbeck (D)
999. Mathias Pollestad (N)
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