Franz Zorn: Top-Starts und insgesamt solide Performance in Inzell
Mit 21 Punkten rangiert Franz Zorn nach den Eisspeedway-Rennen in Inzell auf dem siebten WM-Rang. Das Geheimnis des soliden Resultats sind die Starts des Österreichers.
Nachdem Franz Zorn im vergangenen Jahr nach Trainingssturz und Rennunfall reichlich lädiert aus Inzell abreisen musste, ging es in diesem Jahre deutlich besser. Statt Verletzungen hat der Österreicher nun 21 WM-Punkte im Gepäck und liegt nach zwei von drei Eisspeedway-WM-Rennen auf dem siebten Rang.
Zorn: «Am Samstag war ich total erstaunt von mir»
«Besser könnte es natürlich immer gehen,, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden», bilanzierte der Österreicher, der mit acht von neun Punkten in den ersten Läufen ordentlich aufdrehte. «Am Samstag war ich total erstaunt von mir in den ersten Läufen, die Starts waren top und auch das Bike hat gewaltig funktioniert.»
Im vierten Durchgang trafen dann die bis dahin punktbesten Fahrer aufeinander. Während Martin Haarahiltunen in diesem Lauf vom vierten auf den ersten Platz vorfahren konnte, fiel Zorn vom ersten auf den vierten Rang zurück. Der Saalfeldener blieb dann zu allem Überfluss auch noch in seinem letzten Lauf ohne Punkte, wodurch der Einzug in den Last-Chance-Heat trotz des starken Auftakts verpasst wurde. «Normal muss ich den Lauf gewinnen, aber das ist Sport. Es war kein schlechtes Rennen, ich habe abgeliefert zwischen den Jungen Fahrern und gerade die Schweden und die Finnen haben da echt Top-Material.»
Auch am zweiten Renntag erreichte Zorn das Last-Chance-Heat
Am zweiten Renntag gelang dem Red-Bull-Piloten dann mit einer erneut soliden Performance der Einzug in den Last-Chance-Heat, auch wenn er erneut im vierten Durchgang einen Nuller verzeichnen musste. Anders als am Vortag zeigte der Österreicher dann in seinem letzten Lauf mit seinem zweiten Laufsieg des Tages eine starke Reaktion.
Nach dem Last-Chance-Heat war dann jedoch Schluss. «Es waren sehr gute Heats dabei, und trotz meiner 55 Jahre habe ich immer noch bessere Starts als die jüngere Konkurrenz», fasste Zorn seinen Auftritt in Inzell zusammen und sprach dabei auch über seine meist sehr guten Starts. «Ich habe da eine spezielle Trainingseinheit, um an den Starts und meiner Reaktion zu arbeiten. Früher nutzte ich sogar die Ampeln im Straßenverkehr um meine Reaktionen zu testen und zu trainieren. Das war dann auch Dorfgespräch im Wirtshaus, dass ich so an meinen Starts gearbeitet habe.»
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