24h Nürburgring: McLaren weiter vorn, Audi schnell

Von Oliver Runschke
24h Nürburgring
Prosperia-Audi war das schnellste Fahrzeug am Freitagmorgen

Prosperia-Audi war das schnellste Fahrzeug am Freitagmorgen

McLaren behält die vorläufige Pole auf dem Nürburgring, Audi-Bestzeit durch Prosperia Abt im zweiten Quali. Rowe und Aston Martin schaffen Sprung in das Top-30-Quali.

Sommer in der Eifel: Temperaturen im einstelligen Bereich und leichter Nieselriegen. Typisches Nürburgring-Wetter bestimmte das zweite Qualifying für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am Freitagmorgen. Auf der vorläufigen Pole Position behauptet sich weiter der McLaren 12C GT3 von Dörr Motorsport mit Adams/Klasen/Asch/Parente. Die 8:18 Min., die Adams im ersten Qualifying aufstellte, wurde am Freitagmorgen nicht mehr geknackt. Die schnellste Zeit im zweiten Qualifying, in dem es für die Top-Teams ohnehin nur um den Einzug in das Top-30-Qualifying ging, ging an den Prosperia-Abt-Audi R8 LMS ultra von Mies/Jöns/Kentenich/Schwager, die sich mit 8:24 auf den fünften Gesamtrang verbesserten.

Auch der zweite Prosperia-Audi mit Thiim/Seefried/Alex Müller/Westbrook und der Frikadelli-Porsche 911 GT3 R von Abbelen/Schmitz/Pilet/Huisman konnten ihre Zeit nochmals verbessern und schafften am Freitagmorgen noch den Sprung in die Top-Zehn.

McLaren-Pilot Arno Klasen: «Wir sind sehr zufrieden. Das Wetter hat uns geholfen, denn heute konnte niemand schneller als wir fahren. Unser primäres Ziel war es, uns für das Top-30-Qualifying zu qualifizieren, deshalb sind wir gestern sofort auf eine schnelle Runde gegangen. Der Plan ist aufgegangen. Heute haben wir die Zeit genutzt, Set-Up-Einstellungen zu testen. Unser Ziel für das Einzelzeitfahren ist ein Top-10-Platz. Rudi Adams wird nachher fahren.»

Bei teils trockener Strecke aber immer wieder einsetzendem leichten Regen beschäftigten sich die meisten Teams noch damit die vorgeschriebenen zwei Pflichtrunden pro Fahrer zu absolvieren. Aufgrund der wechselhaften Bedingungen taugte das zweite Quali bisher ebenso wenig zu einer Standortbestimmung, wie das verregnete erste Qualifying am Donnerstagabend.

Startaufstellung entscheidet sich am Freitag ab 17:10 Uhr

Für die Startaufstellung hat das Qualifying nur bedingte Relevanz, denn ob der McLaren mit der #69 nun auch am Samstag um 16:00 als Erster ins Rennen startet, entscheidet sich im Top-30-Quali am Freitag ab 17:10 Uhr. In welcher Reihenfolge die 30 Teams in das Einzelzeitfahren starten wird um 14:00 Uhr ausgelost.

Aufatmen können Rowe Racing und Aston Martin Racing. Sowohl der Mercedes SLS AMG von Graf/Jäger/Seyffarth/ und der V12 Vantage GT3 von Mücke/Turner/Lamy haben auf den letzten Drücker den Einzug in das Top-30-Quali geschafft und verdrängten einen der Gazoo-Lexus und den #12 Manthey-Porsche 911 GT3 R von Klohs/Richter/Schlotter/Frommenwiler.

Neben diesen 19 Fahrzeugen starten ebenfalls im Top-30-Quali:

#69 – Dörr Motorsport (McLaren MP4-12C GT3)
# 4 – Phoenix Racing (Audi R8 LMS ultra)
#20 – BMW Sports Trophy Team Schubert (BMW Z4 GT3)
#44 – Falken Motorsports (Porsche 911 GT3 R)
#30 – Nissan GT Academy Team RJN (Nissan GT-R GT3)
#23 – Rowe Racing (Mercedes-Benz SLS AMG GT3)
#28 – Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop (BMW Z4 GT3) #16 – Busch Twins (Audi R8 LMS ultra)
#29 – GT Corse by Rinaldi (Ferrari F458 Italia GT3)
#007 – Aston Martin Racing (Aston Martin Vantage GT3)
#48 – Gazoo Racing (Lexus LFA)

Top-15 Qualifying:

1. #69 Adams, Asch, Parente, Klasen (Dörr-McLaren 12C GT3) 8:18.513

2. #4 Haase, Mamerow, Rast, Winkelhock (Phoenix-Audi R8 LMS ultra) 8:21.454
3. #502 Baumgartner, Werner, Biela, Kaffer (Audi race experience-Audi R8 LMS ultra) 8:23.322
4. #20 Klingmann, Baumann, Hürtgen, Tomczyk (Schubert-BMW Z4 GT3) 
8:23.845

5. #10 Mies, Jöns, Kentenich, Schwager (Prosperia-Audi R8 LMS ultra, 8:24,023
6. #44 Henzler, Dumbreck, Ragginger, Imperatori (Falken-Porsche 911 GT3 R), 8:24.300

7. #30 Krumm, Tanaka, Hoshino, Chiyo (RJN-Nissan GT-R), 8:24.856
8. #6 Abbelen, Schmitz, Pilet, Huisman (Frikadelli-Porsche 911 GT3 R), 8:25,933
9. #15 Primat, Götz, Heyer, Rehfeld (HTP-Mercedes SLS AMG), 8:26.162

10. #9 Thiim, Seefried, Westbrook, Müller (Prosperia Abt-Audi R8 LMS ultra), 8.26,422
11. #3 Basseng, Fässler, Stippler, Vanthoor (Phoenix-Audi R8 LMS ultra), 8:27.717

12. #66 Estre, Kox, Mullen, Bert (Dörr-McLaren 12C GT3), 8:27.810

13. #25 Martin, Müller, Alzen, Wittmann (MarcVDS-BMW Z4 GT3), 8:29.002
14. #23 Graf, Jäger, Seyffarth, Göransson (Rowe-Mercedes SLS AMG GT3), 8:29,349
15. #19 Luhr, Sims, Müller, Werner (Schubert-BMW Z4 GT3), 8:30,697

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