Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mattias Ekström ist ein alter Hase in der DTM. Seit 2001 ist er dabei, absolvierte 147 Rennen und gewann zwei Titel. Es gibt also nur wenig, was den Schweden sprachlos macht. Das zweite DTM-Event der Saison verschlug dem 36-Jährigen tatsächlich die Sprache. Doppelsieg für Jamie Green, Vier- und Fünffachsieg für Audi und er selbst Dritter und Zweiter – viel mehr geht eigentlich nicht.
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Ekström musste seinem britischen Markenkollegen Green zwar den Vortritt lassen, belegt hinter dem 32-Jährigen (75 Punkte) aber den zweiten Platz in der Fahrerwertung (58 Punkte). Auch wenn für den zweimaligen Meister eigentlich nur Siege zählen, war er mit seiner Ausbeute zufrieden. "Es ist viel besser als das, was wir in der Vergangenheit hier gehabt haben. Ich bin sehr zufrieden mit einem zweiten und dritten Platz. Unter den Voraussetzungen war sicher Jamie der Mann des Wochenendes", sagte Ekström und ergänzte: "Audi hat richtig dominiert, das muss man sagen. Kompliment. So eine Dominanz habe ich in 15 Jahren DTM noch nicht erlebt."
Dabei hatte er zwischenzeitlich mal am Sieg geschnuppert, als er Green nach dem Start überholte. Doch der Brite schlug zurück. In Runde acht gelang ihm das entscheidende Überholmanöver. Anschließend konnte er einen kleinen Vorsprung herausfahren und sich auch nach einer Safety-Car-Phase kurz vor Rennende gleich wieder absetzen.
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"Mein Auto war nicht so der optimale Volltreffer, was die Abstimmung angeht. Deswegen habe ich versucht überall zu korrigieren. Alle Linien probiert, wie es geht. Am Ende war Jamie einen Tick schneller. Zum Teil war ich schneller, dann war er schneller", so Ekström.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Irgendwann war der Reifen zu warm. Dann ging gar nichts mehr", sagte der Schwede, der auch nach der Safety-Car-Phase keine Chance gegen Green hatte. Aber dafür die Gewissheit, dass der Audi derzeit nicht zu schlagen ist.
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