Maximilian Niedermaier braucht Eisspeedway-Rennen, um sich zu verbessern
Im vergangenen Jahr gelang Maximilian Niedermaier die Sensation, als ihm der Einzug in die Eisspeedway-Weltmeisterschaft glückte. SPEEDWEEK.com sprach mit ihm über den aktuellen Stand der Dinge.
Die geschaffte WM-Qualifikation 2025 gab Maximilian Niedermaier, ein Cousin des ehemaligen Vizeweltmeisters Max Niedermaier, die Chance, in seinem zweiten Jahr im Sport neben der Europameisterschaft auch im Grand Prix wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Mit diesen im Gepäck ging es für den 25-Jährigen diesen Winter zum Training nach Schweden, wo nach der Verletzung des Tschechen Lukas Hutla ein Einsatz beim Supercup in Östersund folgte. «Ich habe mir für die Trainings vorgenommen, vor allem an den Starts und meiner Linienwahl in der ersten Kurve zu arbeiten und will konstanter innen am Strich fahren. Aber das haut nicht immer hin und oft trägt es mich raus», erzählte Niedermaier, der in Strömsund mit drei Punkten auf dem 14. Platz landete, einen hinter dem schwedischen Talent Melwin Björklin. «Im Training habe ich jetzt nicht unbedingt einen Schritt nach vorne gemacht, aber mit dem Rennen bin ich ganz zufrieden. Es wäre eventuell noch mehr gegangen und oftmals hat nicht viel gefehlt, um besser platziert rauszukommen.»
Im Rennbetrieb geht es für den Bayer am Freitagabend, 16. Januar, beim Paar-Cup in Avesta weiter, bei dem Maximilian mit Cousin Max und dem Österreicher Franz Zorn für das Inn-Isar-Racing-Team antreten wird. «Welche Rennen ich nach dem Paar-Rennen bestreiten kann, ist noch in der Schwebe. Ich hoffe auf weitere, denn das beste Training ist Rennen zu fahren», hielt der Bayer fest.
Letzen Endes gehört zum Weiterkommen auch etwas Glück.
Maximilian Niedermaier
Ende Januar steht für Maximilian die WM-Qualifikation in Örnsköldsvik an, auch ein EM-Einsatz könnte noch möglich werden. «Die WM-Qualifikation wird sehr hart und es wird darauf ankommen, einen richtig guten Tag zu haben. Und, dass der ein oder andere auch mal einen Fehler macht. Letzen Endes gehört zum Weiterkommen auch etwas Glück. Für die Europameisterschaft in Finnland bin ich aktuell erster Nachrücker – wenn jemand absagt, komme ich dran.»
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