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Otmar Szafnauer (Ex-Aston Martin und -Alpine): Neuer Job

Otmar Szafnauer, US-Amerikaner mit rumänischen Wurzeln, hat früher als Formel-1-Teamchef von Force India, Racing Point, Aston Martin und Alpine gearbeitet. Nun hat der 61-Jährige einen neuen Job.

Im Artikel erwähnt

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Die Fachkräfte bei Alpine geben sich seit Jahren die Klinke in die Hand. Anfang Sommer 2023 wurde der selbstgefällige Alpine-CEO Laurent Rossi zur Seite versetzt, dann bestätigte die Renault-Tochter: Formel-1-Teamchef Otmar Szafnauer sitzt in Belgien zum letzten Mal für die Blauen an der Boxenmauer, danach verlässt er den Rennstall. Szafnauer war im Februar 2022 von Aston Martin zu Alpine geholt worden, um die Blauen nach vorne zu bringen, als Nachfolger von Marcin Budkowski und Cyril Abiteboul.

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Der Formel-1-Rennstall aus Enstone – 2005 und 2006 als Renault Weltmeister mit Fernando Alonso – trennte sich im gleichen Schwung von Alan Permane, der 34 Jahre lang für den GP-Rennstall tätig war. Auch für ihn war Belgien das letzte Rennen. Heute arbeitet er für die Racing Bulls (offiziell Visa Cash App RB).

Auf Szafnauer bei Alpine folgte der Franzose Bruno Famin, auf den der Engländer Oliver Oakes (der das Unternehmen aus bis heute unklaren Gründen verliess), dann übernahm Aufräumer Flavio Briatore, bevor ein alter Bekannter nach Enstone zurückkehrte: Steve Nielsen.

Viel wurde darüber spekuliert, was aus Szafnauer werden würde, der immer wieder bei Grands Prix auftauchte. Eine Weile hiess es sogar, er könnte bei Cadillac andocken.

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Nun steht fest: Otmar ist neuer Geschäftsleiter von Van Amersfoort Racing und ist dort zuständig für die Programme der Niederländer in der Formel 2 und Formel 3.

Szafnauer sagt: „Van Amersfoort Racing hat einen ausgezeichneten Ruf in der Förderung von Talenten und im Wettbewerb auf höchstem Niveau in verschiedenen Rennklassen. Ich freue mich darauf, eng mit dem Führungsteam und der gesamten Organisation zusammenzuarbeiten, um die nächste Phase der Entwicklung des Teams zu gestalten.“

Van Amersfoort Racings Teamchef Brad Joyce, der Szafnauer bereits mehrere Jahre bei Force India als Renningenieur begleitete, fügte hinzu: „Otmars Erfahrung und Führungsqualitäten bereichern die Organisation mit wertvollen Perspektiven. Seine Ernennung stärkt VAR erheblich, während wir uns weiterentwickeln und unsere langfristige Vision verfolgen.“

VAR tritt 2026 in der Formel 2 mit dem Argentinier Nicolás Varrone und dem Mexikaner Rafael Villagómez an, in der Formel 3 mit dem Japaner Hiyu Yamakoshi, dem Franzosen Enzo Deligny und dem Spanier Bruno del Pino.

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Bittere Abrechnung mit Alpine

Szafnauer sagte zum ganzen Personal-Wirrwarr bei Alpine: "Die Leute über mit hatten keine Ahnung, wie lange es dauert, um in der Formel 1 Erfolg zu haben. Sie hatten null Schimmer davon, dass man tatsächlich gute Leute aus der Branche braucht."

"Gewiss, man kann auch gute Leute von ausserhalb der Branche einstellen, aber dann brauchen die Zeit, um die Formel 1 kennenzulernen und tatsächlich einen Einfluss auf die Leistung zu haben. Wenn die Chefs das nicht erkennen, dann kommt es zu genau dem, was mir passiert ist: unrealistische Erwartungen an die Zeit, die es braucht, um ein F1-Team grundlegend zu verbessern, keine Geduld, Fussballtrainer-Mentalität – ist der Erfolg nicht da, muss der Trainer gehen."

"In der Vergangenheit waren die Teambesitzer die Chefs, und sie hatten ein tiefes Verständnis für die Formel 1 und den Rennsport. Eddie Jordan fuhr selbst Rennen, und er gründete Jordan Grand Prix. Ron Dennis, der aus den unteren Formeln kam und McLaren mitbegründete; Patrick Head und Frank Williams, die das Gleiche taten. Sie hatten ein tiefes Verständnis für den Sport und keine unrealistischen Erwartungen."

"Die neuen Chefs, die heute kommen, haben unrealistische Erwartungen, weil sie nicht mit diesem Sport aufgewachsen sind. Bei Fussballmannschaften kann man fünf Spieler in der Start-Elf austauschen und dann hast du ein völlig anderes Team, eine andere Kultur, ein ganz anderes Umfeld. In der Formel 1 ist das nicht möglich, das braucht Zeit."

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"Ich sage den Leuten immer, dass die Formel 1 kein Sport ist. Von einem durchschnittlichen Team mit 1000 Mitarbeitern sind zwei Sportler. 998 von ihnen sind Techniker, Mechaniker, Ingenieure, Aerodynamiker, Buchhalter, Marketing- und Geschäftsleute."

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