Moto3-Pilot Maximo Quiles: «Ich bin ein wenig verärgert über das Ergebnis!»
Aspar-Pilot Maximo Quiles musste sich im Moto3-Rennen in Thailand David Almansa (Intact GP) um drei Tausendstelsekunden geschlagen geben. Weshalb die beiden so dominant waren.
Maximo Quiles ging in Thailand von Position 4 ins Rennen. Er erwischte einen perfekten Start und preschte auf Platz 2 nach vorn. Polesetter David Almansa behielt seine Führung. Der Intact-Pilot und Quiles waren danach in einer eigenen Liga unterwegs und konnten ihre Verfolger abschütteln. Die beiden lieferten sich ein sehenswertes Duell um den Sieg. In der vorletzten Runde konnte Almansa eine kleine Lücke auf Quiles herausfahren, doch der 17-Jährige gab nicht auf und bremste sich in der letzten Kurve vorbei. Almansa konterte erneut und gewann mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,003 Sekunden.
Quiles, der letztes Jahr seine Rookie-Saison bestritt, drei Siege holte und WM-Dritter wurde, erzielte somit in Buriram sein erstes Saisonpodium. 2025 konnte er nicht am Thailand-GP teilnehmen, weil er damals noch nicht das Mindestalter von 17 Jahren erreicht hatte. «Ich habe mein erstes Rennen in Thailand wirklich genossen, obwohl es wegen der Hitze sehr schwierig war. Ich habe versucht, hinter dem Führenden zu bleiben, mich ein wenig auszuruhen und die Reifen zu schonen. Aber das Tempo war sehr hoch», erzählte Quiles. «Vor der letzten Runde rutschte mein Hinterreifen stark und ich kam von der Strecke ab. In diesem Moment wusste ich, dass ich pushen musste, um die Lücke zu schließen. Vor der letzten Kurve war ich innen und er hat mich fast auf die Wiese hinausgedrängt – es war ein verrückter Moment. Ich habe ihn dann überholt und den Schwung gut mitgenommen. Er (Almansa) hat es aber besser gemacht und er konnte mich wieder überholen. Ich bin ein wenig verärgert über das Ergebnis, der Sieg war zum Greifen nah. Ich nehme das Positive mit, wir haben einige gute Punkte geholt und werden nun weiter für die nächsten Rennen arbeiten.»
Was der Schlüssel für die enorme Pace war
Almansa und Quiles hatten im Ziel fast zehn Sekunden Vorsprung auf ihre Verfolger. Hat der Aspar-Pilot eine Erklärung, weshalb er und der Intact-Pilot sich vom Rest des Feldes so absetzen konnten? «Wir beide haben während des Wochenendes sehr gut gearbeitet. Ich bin vor dem Rennen auch viel mit gebrauchten Reifen gefahren – ich denke, das hat dann den Unterschied ausgemacht», grübelte Quiles.
Für viele ist Maximo Quiles, der mit Marc Marquez einen prominenten Förderer hat, in diesem Jahr einer der Top-Favoriten auf den WM-Titel. Fühlt er diesen Druck? «Momentan nicht. Vielleicht am Ende der Saison, aber derzeit liegt mein Fokus darauf, gute Resultate zu erzielen und Punkte zu holen.»
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