Sarah Bovy wird Grand Marshal der 24h Le Mans 2026
Die Belgierin darf das Feld der diesjährigen Ausgabe der 24h Le Mans in der Einführungsrunde um die Strecke führen. David Clark vom Jota-Team bekommt zudem die Spirit of Le Mans-Trophäe verliehen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Große Ehre für Sarah Bovy: Die Belgiern wurde vom Le Mans-Ausrichter ACO (Automobile Club de l’Ouest) zum «Grand Marshal» der 24h Le Mans 2026 ernannt. Bovy ist seit Jahren fest mit dem Klassiker an der französischen Sarthe verbunden und nahm mehrere Male als Pilotin am Rennen teil – zuletzt noch 2025 im Porsche der Iron Dames in der LMGT3-Klasse.
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Der Ehrentitel Grand Marshal wird in Le Mans seit einigen Jahren vergeben. 2025 war Yannick Dalmas ernannt worden - und 2024 war es Kazuki Nakajima. Auch andere motorsportliche Größen wie Tom Kristensen, Jacky Ickx oder Hurley Haywood waren schon Grand Marshal in Le Mans. Eine der Aufgaben ist es beispielsweise, das Feld im Führungsfahrzeug durch die Einführungsrunde zu begleiten. Auch Clark und Sausset wurden bedacht Neben dem Posten des Grand Marshal verleiht der ACO stets auch noch eine weitere wichtige Auszeichnung: Die Spirit of Le Mans-Trophäe. Diese geht 2026 an David Clark. Er ist seit langer Zeit im Motorsport unterwegs und führt seit über 15 Jahren zusammen mit Sam Hignett den Rennstall Jota. Das Jota-Team ist aktuell bekanntlich für die Betreuung der beiden Werks-Cadillac in der WEC verantwortlich.
2026 gibt es in Le Mans zudem noch eine weitere Auszeichnung. Frédéric Sausset wurde zum Ehrengast ernannt. 2016 schrieb der französische Rennfahrer Geschichte, als er als erster Vierfachamputierter das größte Langstreckenrennen der Welt in einem speziell angepassten LMP2 beendete. Zehn Jahre später verkörpere Sausset immer noch die Eigenschaften, die bei den 24 Stunden von Le Mans allgegenwärtig sind: Kühnheit, Ehrgeiz und Leidenschaft.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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