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Mit einem 6-3-Ergebnis stand Yamaha-Werksfahrer Tim Gajser beim zweiten Grand-Prix der Saison 2026 auf dem dritten Podiumsrang. Der fünffache Weltmeister sieht weiterhin noch Potenzial nach oben.
«Ich habe mich im Laufe des Wochenendes immer wohler gefühlt», erklärte Tim Gajsernach dem Grand Prix von Spanien. Das Qualiufying beendet der Slowene auf dem 8. Platz. «Am Samstag hatte ich einige Probleme», erinnert sich Gajser. «Der erste Lauf am Sonntag war auch nicht so toll. Wir haben dann einige Änderungen am Motorrad vorgenommen. Insgesamt testen wir immer noch viel unter Rennbedingungen. Im zweiten Rennen lief es dann schon viel besser. Das ist eine positive Entwicklung.»
Tim musste in jedem Rennen hart arbeiten, um nach mäßigem Start weiter nach vorn zu kommen. Mit einem 6-3-Ergebnis holte er das erste Podium für das Yamaha-Werksteam. Sieger Lucas Coenen lag außer Reichweite. Im ersten Lauf verlor Gajser 53 Sekunden, im zweiten waren es im Ziel immerhin noch 24 Sekunden, die ihn zur Spitze trennten.
«Meine Starts haben mir an diesem Wochenende nicht geholfen», meint Gajser. «In beiden Rennen befand ich mich außerhalb der Top 10. Besonders im zweiten Rennen musste ich viele Überholmanöver starten. Insgesamt freue ich mich aber über das Podium, weil ich das Gefühl hatte, dass wir in die richtige Richtung gehen. Ich hoffe, wir können diese Dynamik aufrechterhalten. Wenn man nach schlechtem Start hinten liegt, wird man in der ersten Kurve schnell von anderen Fahrern abgedrängt. Es gibt noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern können. Wir werden weiter in diese Richtung arbeiten, um weitere Fortschritte zu erzielen.»
«Wir sprechen hauptsächlich über das Fahrwerk. Das ist mehr oder weniger der wichtigste Teil. Vor allem auf einer so zerbombten Strecke wie hier in Spanien. Die Bedingungen waren für alle gleich, aber es war schwer, ein gutes Setup zu finden, weil es auf der einen Seite viele Löcher gab, auf der anderen Seite aber auch viele weiche Passagen mit Sandwellen gab. Hier die Balance zu finden, ist eine große Herausforderung. Damit hatten wir etwas zu kämpfen. Aber trotzdem denke ich, dass wir Fortschritte gemacht haben und in die richtige Richtung gehen.»
Wenn du so viele Grands Prix gewonnen hast wie ich, dann strebst du natürlich nach Siegen.Tim Gajser
«Wenn du so viele Grands Prix gewonnen hast wie ich, dann strebst du natürlich nach Siegen», erklärt Gajser ». «Aber man muss auch realistisch bleiben. Für uns war Argentinien der erste richtige Test. Es war das erste komplette Rennwochenende. Die Strecke war hart und vielleicht waren wir noch nicht so bereit, wie wir hätten sein sollen. Aber wir arbeiten weiter daran. Natürlich hätten wir gerne noch zwei Monate auf dem Motorrad gehabt, bevor die Saison startet. Am liebsten hätten wir im Oktober mit dem Testen begonnen, um zwei zusätzliche Monate Zeit zu haben. Aber das sollen keine Ausreden sein, denn Jeffrey Herlings hatte die gleiche Situation wie ich, wir hatten im Winter nicht viel Zeit. Aber ich denke, dass wir uns jetzt allmählich dem nähern, wo wir sein wollen.»
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