Grand Prix Spanien auf dem Madring (Madrid): Wichtiger Meilenstein gesetzt
Meilenstein beim Bau der neuen Formel-1-Rennstrecke Madring, wo am 13. September neu der Grosse Preis von Spanien ausgetragen wird: Die markante Kurve 12 ist asphaltiert.
Die neue spanische Rennstrecke Madring (auf dem Messegeländer der Hauptstadt Madrid) hat einen weiteren wichtigen Schritt beim Baufortschritt gemacht: Die Pflasterung der Kurve 12, einem markanten Merkmal der neuen Rennstrecke, wo vom 11. bis 13. September das GP-Wochenende von Spanien stattfinden wird.
Mit einer Länge von 550 Metern und einer halbkreisförmigen Form ist La Monumental die längste Kurve im Kalender und weist eine extreme Neigung von 24 Prozent auf.
Die Fahrer werden eine erhebliche technische Herausforderung bewältigen müssen, da sie in ihren Monopostos etwa sechs Sekunden lang in die Kurve gelehnt unterwegs sind.
Hinzu kommt eine maximale Höhe von 10 Metern, die eine imposante Asphaltwand bildet und darauf abzielt, das Konzept einer Formel-1-Kurve neu zu definieren.
Eine monumentale technische Herausforderung
Die Asphaltierung der ersten Tragschicht der Kurve 12 war eine der anspruchsvollsten technischen Aufgaben des gesamten Projekts. Aufgrund ihrer Geometrie und starken Überhöhung ist sie der komplexeste Abschnitt der Strecke, der eine millimetergenaue Ausführung erfordert.
Um diese Genauigkeit zu gewährleisten, kamen zwei hochmoderne Fertiger zum Einsatz, die perfekt synchron arbeiteten – eine ungewöhnliche Betriebskonfiguration, die Kontinuität und Gleichmässigkeit des Asphalts in einer Anlage dieser Art sicherstellte.
Die Dimensionen der Kurve 12 erforderten mehr als 1.800 Kubikmeter Asphaltmischung – das entspricht einer 25 Zentimeter dicken Schicht, die den gesamten Rasen des Santiago-Bernabéu-Stadions bedecken würde.
Der für La Monumental verwendete Asphalt ist ebenfalls zu 100 % „made in Madrid“. Die Mischung wurde im Werk Vicálvaro produziert und bei einer Temperatur von etwa 170 Grad eingebaut – eine kritische Bedingung, die die Nutzungsdauer auf kaum 30 Minuten ab Produktion beschränkt. Diese Anforderung machte die Nähe des Werks entscheidend, um die Logistik zu optimieren und die Qualität des Endergebnisses zu gewährleisten.
Unterdessen schreiten die Bauarbeiten in allen Phasen des Madring-Projekts voran. Die Asphaltierung der verbleibenden Streckenführung im Bereich Valdebebas wird im Laufe dieser und der nächsten Woche durchgeführt, wobei die Zwischenasphaltschicht für April geplant ist. Die Strukturen der zukünftigen Teamgaragen sind bereits von aussen am Boxengebäude zu erkennen, das kontinuierlich Fortschritte macht.
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