Aston Martin-Markenbotschafter Jenson Button: «Dann lernst du nichts»
Das Aston Martin Team drehte in Melbourne bisher weniger Runden als jeder andere Rennstall. Markenbotschafter Jenson Button gesteht: Entsprechend wenig hat das Team aus Silverstone bisher gelernt.
Es hatte sich abgezeichnet, dass Aston Martin im Albert Park von Melbourne einen schwierigen Start in die neue Formel-1-Saison erleben würde. Tatsächlich schaffte es Fernando Alonso im ersten Training nicht einmal aus der Box. Sein Teamkollege drehte drei Runden. Im zweiten Training lief es etwas besser für das Duo. Alonso schaffte 18 Umläufe, Stroll kam auf 13 Runden.
Das war aber nur ein schwacher Trost für die Truppe von Lawrence Stroll, die mit den Folgen der Motor-Vibrationen zu kämpfen hat, die unerwartet aufgetreten sind. Teamchef und Technikdirektor Adrian Newey klagte über die dünne Informationslage, die ein Vorankommen verhindert. Und auch Markenbotschafter Jenson Button bestätigte, dass die wenigen Runden ein Problem für die englische Mannschaft darstellen.
«Das Aston Martin Team befindet sich in einer schwierigen Position», erklärte der Ex-GP-Pilot und «Sky Sports F1»-Experte vor dem Start der zweiten Session. «Die Aufregung ist angesichts der Regeländerungen gross, und jeder versucht, sein Bestes zu geben. Adrian Newey konstruiert das Auto, und es ist ein Honda-Werksteam. Aber bisher lief es nicht wie erwartet.»
«Wenn du hier ankommst und im ersten Training nur drei Runden schaffst, dann lernst du nichts», fügte der Weltmeister von 2009 an. Du kannst nicht an der Standfestigkeit arbeiten, wenn du so wenig fährst. Das ist eine schwierige Situation, und jeder muss sich in Geduld üben, was die neuen Regeln angeht. Sie arbeiten auf jeden Fall hart daran, sich bald zu verbessern.»
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