Ayao Komatsu (Haas): «Das ist alles sehr, sehr zufriedenstellend»
Kein Fahrer hat am ersten Wintertest-Tag in Spanien mehr Runden gedreht als Esteban Ocon im Rennwagen von Haas. Teamchef Ayao Komatsu ist von der Arbeit mit dem neuen Auto sehr angetan.
Der Franzose Esteban Ocon erhielt in Katalonien die Gelegenheit, einen ganz persönlichen Fitness-Check zu machen: Der WM-Achte von 2017 und 2022 legte am ersten Wintertest-Tag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya unfassbare 154 Runden zurück, mehr als jeder andere Pilot. Test bestanden.
Sein neuer Haas-Rennwagen vom Typ VF-26 verhielt sich mustergültig, auch die neue Antriebseinheit von Ferrari gab keinen Anlass zu Beschwerden. Der 29-jährige Franzose war sehr zufrieden.
Das sagt Haas-Teamchef Ayao Komatsu
Sein Haas-Teamchef Ayao Komatsu strahlte mit dem Ungarn-GP-Sieger von 2021 um die Wette. Der Japaner erzählt: «Ja, was die Kilometerzahl angeht, lief es wirklich gut. Aber hinter den Kulissen steckt enorm viel Arbeit. Ich bin sicher, das geht allen so, aber allein schon den Shakedown zu absolvieren und dann hier diese Kilometerzahl zu fahren, war eine riesige Herausforderung.»
„Jetzt können wir uns also etwas mehr mit den Details beschäftigen. Mit diesem brandneuen Reglement ist es sehr, sehr wichtig, zu fahren, und jedes Mal, wenn wir rausfahren, lernen wir etwas Neues.»
«Die ersten zwei Ziele sind abgehakt: Wir haben in Fiorano den ersten Funktionstest absolviert und sich hier in Barcelona üppig zum Fahren gekommen. Das ist also sehr, sehr zufriedenstellend. Aber natürlich entdecken wir das eine oder andere Problem, das wir lösen müssen. Aber genau dafür sind wir ja hier.»
Verbindung Fahrer–Ingenieur noch wichtiger
«Wir stehen noch ganz am Anfang, wir sammeln Daten und identifizieren Wehwehchen. Das ist natürlich alles noch nicht aussagekräftig, aber ich bin mit unserem Start wirklich zufrieden.»
„Es ist vor dem Hintergrund des neuen Reglements eine enorme Herausforderung, die Fahrer mit einzubeziehen. Das können die Piloten nicht alleine stemmen, und die Ingenieure können das auch nicht alleine regeln. Deshalb ist Team-Arbeit jetzt noch wichtiger. Ingenieure und Fahrer arbeiten ganz eng zusammen. Die Tatsache, dass die Fahrer einen so grossen Einfluss haben und jetzt eine noch wichtigere Rolle spielen müssen, finde ich wirklich gut.“
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