Blamage für Fernando Alonso/Aston Martin: So reagiert Motorenpartner Honda
Was für eine Klatsche für Fernando Alonso/Aston Martin: Das neue Auto unter Leitung von Adrian Newey war nicht in der Lage, in Bahrain eine GP-Distanz zu absolvieren. So reagiert Motorenpartner Honda.
Aston Martin hat sich mit dem neuen Rennwagen bis auf die Knochen blamiert: Fernando Alonso und Lance Stroll mussten immer wieder warten, während die Gegner in Bahrain munter Testrunden fuhren.
Weder Auto noch Motor laufen zuverlässig, der Rennwagen der Grünen ist eine gefährliche Mischung aus mangelndem Speed und fehlender Standfestigkeit.
Honda-Motor schwach
Schnell machte am Bahrain International Circuit die Runde: Der Honda-Motor dreht zu wenig hoch, weil bei Konkurrenz-gleichen Drehzahlen der Verbrenner nicht halten würde.
Nach einem Defekt am Donnerstag konnte Aston Martin am Freitag nur noch wenig Runden drehen – zu kritisch die Ersatzteillage.
Alles in allem: eine Katastrophe. Da ist es auch kein Trost, dass ein enormes Entwicklungs-Paket erst in Australien ans Auto kommen wird.
Adrian Newey: keine Interviews
Die Grünen nahmen Adrian Newey aus dem Fadenkreuz: Rede und Antwort bei Aston Martin stand Team-Botschafter Pedro de la Rosa, nicht der Teamchef.
Aston Martin muss nun ohne GP-Simulation zum WM-Auftakt reisen, es knirscht im Gebälk zwischen Rennstall und Motorenlieferant, und auch bei Honda ist die Unzufriedenheit gross.
Der leitende Honda-Ingenieur Shintaro Orihara sagt: «Unser Hauptziel während der Testwoche bestand arin, Laufleistung am Antriebsstrang aufzubauen, die Zuverlässigkeit des Motors zu überprüfen und Daten zu sammeln. Wir haben erfolgreich Daten gesammelt, jedoch nicht die angestrebte kumulierte Laufleistung erreicht.»
«Am Donnerstag identifizierten wir ein Problem am Antriebsstrang, und wir haben alle Kräfte gebündelt, um an unserem letzten Testtag eine Lösung zu finden. Donnerstagnacht und am Freitag arbeiteten HRC Sakura, das AMRTC in Silverstone und unsere Teams in Bahrain gemeinsam an einem eingeschränkten Testprogramm, das einvernehmlich aufgrund von Teileknappheit festgelegt wurde.»
«Insgesamt sind wir mit unserer derzeitigen Leistung und Zuverlässigkeit nicht zufrieden. Nun suchen wir gemeinsam in Sakura, Milton Keynes und Silverstone nach Lösungen.»
Fazit aus Bahrain: Nur Formel-1-Neuling Cadillac ist ähnlich langsam und unzuverlässig wie Aston Martin.
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