Einmal durchatmen für Fernando Alonso: Kein Top-Fahrer hat ein solches Mammutprogramm zu bewältigen wie der Spanier. Wenn die anderen GP-Piloten Ferien machen, schlüpft er in den Toyota-Sportwagen.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Der Formel-1-Tross stöhnt wegen fünf Rennen innerhalb von sechs Wochen. Viele Fachkräfte sind ferienreif, aber eine richtige Pause kommt erst nach dem Ungarn-GP auf dem Hungaroring. Für Fernando Alonso ist selbst dann nicht Schluss, wie unsere Liste weiter unten zeigt – wenn seine Fahrerkollegen in alle Windrichtungen verstreut die Seele baumen lassen, fährt der 32fache GP-Sieger in England den Toyota-Sportwagen. Zunächst aber geht’s nach Hockenheim.
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Der Formel-1-Weltmeister von 2005 und 2006 meint: "Ich habe in Hockenheim drei Mal gewinnen können. Ich freue mich jedes Mal auf dieses Rennen. Die Piste ist auch in kürzerer Form ein Klassiker, sie macht Spass, und du kannst überholen. In diesem Jahr haben wir eine zusätzliche Zone, in welcher wir den Heckflügel flachstellen dürfen. Hoffentlich können wir unseren direkten Gegnern ein wenig einheizen." Alonso triumphierte mit Renault 2005 in Hockenheim, dann 2010 und 2012 mit Ferrari. Der Sieg 2010 war überaus umstritten. Publikumsliebling Felipe Massa führte in Hockenheim, aber der Brasilianer durfte nicht gewinnen. Auf Befehl des Teams musste er Fernando Alonso, der direkt hinter im lag, vorbeilassen und wurde am Ende Zweiter. Dafür wurde Ferrari von den Fans ausgepfiffen und von den Medien nach dem Rennen gnadenlos angeprangert. Die Rennleitung sah das Überholmanöver als (damals verbotene) Stallorder und belegte Ferrari mit einer Geldstrafe von 100.000 Dollar. Der Skandal führte dazu, dass Stallorder wieder abgeschafft wurde, aber die Bitterkeit blieb. "Sie haben mich ein Rennen nicht gewinnen lassen, das ich verdient gehabt hätte", sagte Felipe, als er von der Formel-1-Bühne trat. "Was mir vor allem weh tat – ich hatte mich nach dem schweren Unfall 2009 in Ungarn wieder zurückgekämpft, der Sieg wäre für mich mental sehr wichtig gewesen." Zurück nach Hockenheim 2018. Fernando Alonso meint: "Jeder bei uns weiss, dass wir unsere Quali-Darbietungen verbessern müssen, um die Chancen im Rennen zu begünstigen. Das Pistenlayout von Hockenheim kommt den Qualitäten unseres Autos nicht entgegen, aber Punkte müssen machbar sein."
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