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Denver: Hunter Lawrence (HRC) siegt vor Ken Roczen (Suzuki) und Eli Tomac

Der australische HRC-Werksfahrer Hunter Lawrence gewann den 16. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften in Denver (Colorado) vor Ken Roczen (Suzuki) und rückte bis auf einen Punkt an die Spitze heran.

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16. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften in Denver (Colorado): Der Tag im 'Empower Field at Mile High' begann für den in der Meisterschaft führenden Ken Roczen perfekt: Der Thüringer brannte mit einer Rundenzeit von 50,103 Sekunden im kombinierten Qualifying die Bestzeit in den Boden und war damit 0,2 Sekunden schneller als sein Meisterschaftskontrahent Hunter Lawrence (Honda).

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450 Qualifying Denver:

  1. Ken Roczen (D), Suzuki, 50.103

  2. Hunter Lawrence (AUS), Honda, +0.211

  3. Chase Sexton (USA), Kawasaki, +0.289

  4. Justin Hill (USA), KTM, +0.429

  5. Dylan Ferrandis (F), Ducati, +0.668

  6. Eli Tomac (USA), KTM, +0.907

  7. Jorge Prado (E), KTM, +0.936

1. Vorlauf

Hunter Lawrence wurde am Ende der Startgeraden etwas abgedrängt und musste sich einige Runden mit Justin Barcia (Ducati) auseinandersetzen. 2 Minuten vor Rennende wurde das Rennen nach einem Crash von Lane Shaw im Bereich der Whoops mit roter Flagge abgebrochen. Der Neustart erfolgte als 'Staggered Start', nach dem Hunter zunächst auf Platz 3 zurückfiel. In der vorletzten Runde konnte sich Lawrence im Sand gegen Barcia durchsetzen und den Vorlauf gewinnen. Es folgten Cooper, Craig und Tomac.

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2. Vorlauf

Der spanische Red Bull KTM-Werksfahrer Jorge Prado zog den Holeshot zum zweiten Vorlauf. Ken Roczen startete im Bereich von Platz 4 hinter Prado, Sexton und Webb. In der zweiten Runde setzte sich Roczen gegen Webb durch und erreichte damit Platz 3. Prado konnte die Angriffe Sextons abwehren und gewann den zweiten Vorlauf mit einem Vorsprung von 2,3 Sekunden vor Sexton und Roczen. Malcolm Stewart (Husqvarna) stürzte und beschädigte sich dabei das Vorderrad, sodass er sich erst mit einem Sieg im Hoffnungslauf für das Finale qualifizieren konnte.

Finale

Jorge Prado gewann auch den Start zum Finale knapp vor Hunter Lawrence. Ken Roczen erwischte keinen perfekten Jump aus dem Gate und musste das Rennen von Platz 5 hinter Prado, Lawrence, Tomac und Webb in Angriff nehmen. In der zweiten Runde setzte sich an der Spitze des Feldes Lawrence gegen Prado durch und übernahm die Führung. In der zweiten Runde überholte Roczen Webb im Bereich der Whoops und erreichte damit Platz 3. Danach nahm er sich Prado vor, der zwar einigen Widerstand leistete, aber den Deutschen schließlich nicht aufhalten konnte.

Eli Tomac würgte seine KTM in der Sandsektion ab und fiel von Rang 3 auf Platz 7 zurück. Der Lokalmatador kämpfte sich mit schnellen Rundenzeiten bis zur Hälfte des Rennens wieder bis auf Platz 4 zurück und passierte in der 12. Runde Jorge Prado. Damit waren die Podiumsplätze bezogen. Tomac machte am Ende weiter Boden gegenüber Roczen gut, konnte ihn aber nicht mehr erreichen. Hunter Lawrence gewann das Finale von Denver schließlich mit einem Vorsprung von 12,3 Sekunden vor Roczen und Tomac. Prado fiel in den letzten 3 Runden noch von Platz 4 auf Rang 6 zurück.

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Cooper Webb konnte in Denver nach schlechtem Start, einer Kollision mit Jorge Prado und Sturz auf Platz 11 nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Damit verabschiedete sich der Vorjahres-Champion aus dem Titelkampf, wobei er jedoch ohnehin nur noch mathematische Chancen hatte. Webbs Rückstand auf Tabellenplatz 3 beträgt vor dem Saisonfinale in Salt Lake City 35 Punkte.

Situation an der Tabellenspitze vor dem Finale

Mit seinem 5. Saisonerfolg in Denver rückte Hunter Lawrence wieder bis auf einen Punkt an Tabellenführer Ken Roczen heran. Der Deutsche wird auch beim Saisonfinale in Salt Lake City mit dem Red Plate des Tabellenführers antreten. Mit einem Punkt Vorsprung wird die Titelentscheidung nun auf das kommende Wochenende destilliert. Hunter Lawrence kann mit dem mentalen Vorteil seines heutigen Denver-Sieges antreten. Ken Roczen fuhr den ganzen Tag über blitzsauber. Wenn man eine Schwachstelle ausmachen konnte, waren es seine Starts. In Denver machte sich die Höhe von 1600 Metern mit Leistungseinbußen bemerkbar. In Salt Lake City wird es bei 1300 Metern kaum besser werden. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Ken Roczen hat weiterhin intakte Titelchancen, auch wenn es heute für ihn nicht perfekt lief.

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Ergebnis Denver 450:

  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 25 Laps

  2. Ken Roczen (D), Suzuki, +12.314

  3. Eli Tomac (USA), KTM, +19.466

  4. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, +23.442

  5. Chase Sexton (USA), Kawasaki, +26.148

  6. Jorge Prado (E), KTM, +28.406

  7. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, +30.897

  8. Justin Barcia (USA), Ducati, +33.887

  9. Dean Wilson (GB), Honda, +36.810

  10. Dylan Ferrandis (F), Ducati, +42.632

  11. Cooper Webb (USA), Yamaha, +45.357

  12. Christian Craig (USA), Honda, +45.996

  13. Justin Cooper (USA), Yamaha, +57.801

  14. Jordon Smith (USA), Triumph, +1 Runde

  15. Justin Hill (USA), KTM, +1 Runde

Meisterschaftsstand nach Event 16 von 17:

  1. Ken Roczen (D), Suzuki, 332

  2. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 331 (-1)

  3. Cooper Webb (USA), Yamaha, 297 (-35)

  4. Eli Tomac (USA), KTM, 275 (-57)

  5. Justin Cooper (USA), Yamaha, 251 (-81)

  6. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 212 (-120)

  7. Joey Savatgy (USA), Honda, 194 (-138)

  8. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 190 (-142)

  9. Justin Hill (USA), KTM, 172 (-160)

  10. Jorge Prado (E), KTM, 169 (-163)

  11. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 165 (-167)

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Pos

Fahrer

Fahrer

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

96

25

21:46,832

51,007

25

02

94

25

+12,314

51,581

22

03

3

25

+19,465

52,006

20

04

27

25

+23,442

53,136

18

05

4

25

+26,147

53,304

17

06

26

25

+28,406

52,511

16

07

36

25

+30,896

53,336

15

08

51

25

+33,886

52,927

14

09

15

25

+36,810

53,691

13

10

14

25

+42,631

53,134

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