Ferrari unter Wert geschlagen
Die Mutter aller Fragen lautet derzeit: Wie sieht das wahre Kräfteverhältnis aus? In Sachen Ferrari lautet die Antwort: so nicht.
Wo ist Ferrari? Ein Blick auf die Zeitenliste des zweiten freien Trainings weist die Ränge 10 (Felipe Massa) und 11 (Kimi Räikkönen) aus.
Teamchef Stefano Domenicali stellt nüchtern fest: "Die Reihenfolge der vergangenen Jahre scheint auf den Kopf gestellt zu sein. Wir haben zweifellos mehr Gegenwind. Der kritische Punkt an diesem Wochenende scheint für mich die Reifenwahl zu sein – die weichen bauen im Langlauf ziemlich stark ab, die harten jedoch haften zu wenig gut. Einfach wird das nicht."
Felipe Massa meinte: "Zum Schluss des Trainings kam mehr Wind auf. Das schien dem Handling des Wagens gar nicht zu schmecken."
Kimi Räikkönen fiel auf: "Am Morgen, als ich noch Dritter war, war die Abstimmung nicht übel. Am Nachmittag hatte sich das gute Set-up jedoch in Luft aufgelöst, obschon wir alles Mögliche versuchten. Ich kann beim besten Willen nicht einschätzen, was unsere Leistung gemessen an der Konkurrenz wert ist."
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