Miami-Schlusslicht Valtteri Bottas erklärt: Deshalb kommt kein Frust auf
Valtteri Bottas kam beim ersten Cadillac-Heimspiel in Miami als Letzter mit zwei Runden Rückstand auf Sieger Kimi Antonelli ins Ziel. Warum das nicht für Frust sorgt, erklärte er nach dem Rennen.
Als Valtteri Bottas seinen Vertrag mit Cadillac unterzeichnete, war dem langjährigen GP-Star klar, dass ihn kein leichtes Spiel erwarten würde. Denn der 36-jährige Formel-1-Routinier weiss, dass es dauern wird, bis der Neueinsteiger in der Königsklasse konkurrenzfähig ist – zu gross ist die Herausforderung, gegen die etablierten Rennställe zu bestehen.
In Miami bestritt der US-Rennstall das erste von drei Formel-1-Rennwochenenden vor heimischer Kulisse. Und beide Cadillac-Piloten schafften es ins Ziel. Sergio Pérez kam als Sechszehnter über die Linie und beendete das Rennen damit eine Runde hinter Sieger Kimi Antonelli. Bottas musste sich mit dem achtzehnten und letzten Platz begnügen. Für ihn war das Rennen bereits nach 55 Runden vorbei.
Auf die Frage, ob angesichts der Schwierigkeiten, die Cadillac bekundet, Frust aufkomme, erklärte der Finne gelassen: «Nein, da ist kein Frust, ich wusste, worauf ich mich einlasse. Ich wusste, dass es schwierige Momente geben wird, und das Rennen war auch sehr hart.»
Und der zehnfache GP-Sieger schilderte: «Im Qualifying lief es super auf den frischen Reifen. Aber sobald die Reifen abgebaut haben, war unser Tempo ziemlich schlecht. Und wir tun uns mit einigen Komponenten auch immer noch schwer, es liegt also noch viel Arbeit vor uns.»
Man gehe aber in die richtige Richtung, betonte der aktuelle WM-Neunzehnte: «Wir machen in einigen Bereichen, die nicht ersichtlich sind, Fortschritte. Das Tempo sah zwischenzeitlich besser aus als zuvor, aber es gab auch Augenblicke, in denen es nicht so gut war. Aber ich denke, dass unsere Upgrades funktioniert haben. Es ist noch nicht alles, wie es sein sollte, aber insgesamt bewegen wir uns in die richtige Richtung.»
Der Blick in die nahe Zukunft stimmt Bottas auf jeden Fall zuversichtlich: «Ich denke, dass unsere grösste Schwäche die schnellen und mittelschnellen Kurven sind. Und in Montreal haben wir langsame und mittelschnelle Geschwindigkeiten. Ich hoffe deshalb, dass wir etwas näher dran sein werden. Auch ist die Runde relativ kurz, das sollte dafür sorgen, dass die Abstände geringer ausfallen. Ich freue mich auf jeden Fall schon aufs nächste Rennwochenende.»
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