Hamilton: Saison vorbei? Ex-Ferrari-Mann schätzt ein
Der langjährige Ferrari-Renningenieur Rob Smedley spricht über die Schwierigkeiten seines englischen Landsmannes Lewis Hamilton in Maranello. Kann Ferrari für den Briten das Ruder herumwerfen?
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Der Engländer Rob Smedley hat sich als Renningenieur von Felipe Massa bei Ferrari einen Namen gemacht. Er folgte dem Brasilianer 2014 zu Williams, 2019 holte ihn die Formel 1 als Technikberater. 2020 gründete Smedley seine Firma "Total Karting" (Elektro-Karts).
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In der Königsklasse fiel Smedley stets durch seine herrlich politisch unkorrekte Art auf. Rob hielt den Finger dorthin, wo es weh tat, und das tut er auch heute noch, dieses Mal im Podcast F1 Nation der Königsklasse. Da wird der inzwischen 51-jährige Smedley angesprochen auf die Schwierigkeiten von Lewis Hamilton bei Ferrari. Smedley sagt: "Der 2025er Ferrari ist ganz offensichtlich nicht so einfach zu fahren. Der Wagen passt sicher nicht zu Lewis’ Fahrstil. Charles kann über eine einzelne gezeitete Runde mehr Tempo aus dem Auto holen."
"Wenn man in eine mittelschnelle Kurve aus hoher Geschwindigkeit einlenkt, dann braucht der Fahrer ein wirklich stabiles Heck. Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass Lewis Probleme hatte, wenn er diese Heckstabilität nicht gespürt hat." "Neigt der Wagen ein wenig zum Ausbrechen, oder anders gesagt: ist der Wagen an der Hinterachse zu lebhaft, dann ist Hamilton unglücklich und kann nicht das Beste aus dem Auto holen. Das ist einfach Teil seines Fahrstils." Auch Smedley kann nicht sagen, ob Ferrari Mittel und Wege finden wird, um das Fahrverhalten des SF-25 so zu ändern, dass sich Lewis ideal einbringen kann. Hamilton selber hat in Interviews davon gesprochen, dass sich gewisse Eigenschaften des Rennwagens wohl nicht ändern lassen. Smedley weiter: "Ich glaube, dass es bei Ferrari generell an Leistungsfähigkeit mangelt. Wir sprechen hier von winzigen Margen. Es gibt eben in der Formel 1 nicht diese eine Sache, die das Auto plötzlich zur Wunderwaffe macht. Es wird vielmehr bei Ferrari eine Reihe von Verbesserungen geben müssen." "Und nun zeigt sich wahre Stärke. Können sie sich aus dieser Situation herausarbeiten? Können sie den Wagen schneller machen? Wenn sie sowohl im Qualifying als auch im Rennen eine bessere Leistung abrufen können, und wir sprechen hier von zwei bis drei Zehntelsekunden, dann sind sie in einer wesentlich besseren Position. Das ist die Grössenordnung der Verbesserung, die Ferrari anstreben muss."
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:28:51,587 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +4,630 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +37,644 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +39,956 05. Alex Albon (T), Williams, +48,067 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +55,502 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +57,036 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1:00,186 min 09. Carlos Sainz (E), Williams, +1:00,577 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1:14,434 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1:14,602 12. Esteban Ocon (F), Haas, +1:22,006 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:30,445 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 Runde 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1 Runde 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde Out Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Aufgabe nach Kollision Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Antriebseinheit Oliver Bearman (GB), Haas, Antriebseinheit Jack Doohan (AUS), Alpine, Reifenschaden nach Kollision
WM-Stand (nach 6 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 131 Punkte 02. Norris 115 03. Verstappen 99 04. Russell 93 05. Leclerc 53 06. Antonelli 48 07. Hamilton 41 08. Albon 30 09. Ocon 14 10. Stroll 14 11. Tsunoda 9 12. Gasly 7 13. Sainz 7 14. Hülkenberg 6 15. Bearman 6 16. Hadjar 5 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 246 Punkte 02. Mercedes 141 03. Red Bull Racing 105 04. Ferrari 94 05. Williams 37 06. Haas 20 07. Aston Martin 14 08. Racing Bulls 8 09. Alpine 7 10. Sauber 6
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