Hart erkämpfter Sieg von Kimi Antonelli: Makellose Schützenhilfe vom Team
Mercedes-Star Kimi Antonelli schaffte in Miami, was keinem anderen Fahrer vor ihm gelang: Der Teenager, der die WM anführt, blieb nicht fehlerlos. Sein Team leistete hingegen perfekte Schützenhilfe.
Für Kimi Antonelli begann der Miami-GP mit einem enttäuschenden Start – und dann leistete er sich auch noch einen Fehler beim Energie-Management, wie er hinterher berichtete. Und der 19-jährige WM-Leader gestand: «Ich hatte verdammt viel Glück, als sich Max Verstappen gedreht hat.» Trotz des schlechten Starts und des Fehlers schaffte er es nach 57 Runden und 308,326 km als Erster ins Ziel – und schrieb damit Geschichte.
Denn vor ihm hatten es zwar Mika Häkkinen und Damon Hill schon geschafft, ihre ersten drei GP-Siege in Folge einzufahren. Antonelli ist aber der Erste in der Geschichte der Königsklasse, dem das drei Mal von der Pole gelang. Der schnelle Lockenkopf durfte sich dabei auf seine Mannschaft verlassen, wie Andrew Shovlin erzählt.
Der leitende Mercedes-Ingenieur an der Strecke lobte: «Es war zweifellos ein hart erkämpfter Sieg: Das Team traf strategisch die richtigen Entscheidungen und dank der schnellen Arbeit in der Boxengasse gelang es Kimi, sich vor Lando Norris, George Russell und Charles Leclerc zu platzieren.» Und er betonte: «Nach einem schwierigen Freitag haben alle an einem Strang gezogen, um zurückzukommen. Dass wir Miami mit einer weiteren Siegertrophäe verlassen, ist der Beweis für diese Anstrengungen.»
Dass die Konkurrenz den rennfreien April nutzen konnte, um den Rückstand auf das Werksteam der Sternmarke zu verkürzen, war in Miami offensichtlich. Shovlin sagt dazu: «Schon vor diesem Wochenende war uns klar, dass unsere Konkurrenten den Abstand zu uns verringern würden. Zu sehen, um wie viel sie ihre Performance tatsächlich steigern konnten, hat uns jedoch die Augen geöffnet. Nun haben wir zwei Wochen Zeit, bevor es nach Kanada geht. Wir werden unsere Anstrengungen verdoppeln, um dort die Chance zu haben, den fünften Sieg in Folge zum Jahresauftakt 2026 einzufahren.»
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