Kimi Antonelli in Abu Dhabi: Dank an Max Verstappen
Formel-1-Rookie Kimi Antonelli wurde nach dem GP in Katar von einigen Fans im Netz angefeindet, weil er einen Positionsverlust erlitt, der in der WM entscheidend sein könnte.
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Bis kurz vor Schluss lag Kimi Antonelli im Katar-GP auf der vierten Position. Dann vertat sich der Mercedes-Nachwuchsstar gleich zwei Mal hintereinander, was dazu führte, dass der hinter ihm lauernde McLaren-Pilot Lando Norris vorbeiziehen konnte. Damit errang der WM-Leader zwei wichtige Punkte, die im Kampf um die diesjährige Krone gegen Max Verstappen und Oscar Piastri entscheidend sein könnte.
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Im Eifer des Gefechts erklärte Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase, dass er vermute, Antonelli habe den Briten einfach vorbeigelassen. Diese Vermutung äusserte später auch Dr. Helmut Marko. Die Sichtung der TV-Aufnahmen zeigte aber klar, dass sich der Teenager wirklich vertat. Dennoch wurde er von einigen Fans im Netz beschimpft, der Online-Hass ging sogar so weit, dass er Todesdrohungen erhielt. Das Red Bull Racing Team korrigierte die Aussagen gleich mit einem Statement am Montag nach dem Rennen und betonte, wie sehr es die Folgen davon bedauere. Auch Verstappen selbst sprach mit dem Italiener, wie dieser in Abu Dhabi berichtete: «Max hat gesehen, was passiert ist, und es machte ihm nichts aus. Er hat mich sogar unterstützt, was wirklich nett war.»
«Ich kann nicht wiederholen, was er mir gesagt hat, denn das Ganze war mit einigen Kraftausdrücken garniert, aber sinngemäss meinte er, ich soll mir keine Sorgen machen, denn diese Leute seien hirnlos. Ich solle mich hingegen einfach auf meinen Job fokussieren», fuhr der aktuelle WM-Siebte fort, und ergänzte: «Es war schön zu sehen, dass Red Bull Racing ein Statement veröffentlicht hat. Dann kam auch Lambiase, um mit mir zu reden, und ich habe auch mit Max alles geklärt. Ich erfuhr viel Unterstützung und das half mir, das Ganze zu vergessen.»
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Zu den Hassnachrichten im Netz erklärte Antonelli zuvor: «Es war nicht schön, dass ich das nach einem Rennen bekommen habe, und das für etwas, was ich nie tun würde, ich würde nie einen Gegner vorbeiwinken. Ich kämpfte letztlich um den dritten Platz, und ich gab richtig Gas, da hat sich der Fehler einfach ereignet. Es war natürlich schmerzlich, als ich dann nach dem Rennen solche Kommentare lesen musste.»
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