Rookie Luca Lunetta: Crash und Beinbruch bei Moto2-Renn-Debüt
Moto2-Rookie Luca Lunetta brach sich bei einem unverschuldeten Crash im Chaos-Rennen in Thailand das Bein. Der Italiener kann dem Buriram-Wochenende dennoch Positives abgewinnen.
Luca Lunetta hatte in Thailand ein katastrophales GP-Debüt in der mittleren Kategorie der Motorrad-WM. Der Moto2-Rookie ging am Sonntag von Position 20 ins Rennen und konnte sich bis auf Platz 14 nach vorne arbeiten. In Runde 4 wurde dann aufgrund des Horrorcrashs von Aspar-Pilot David Alonso die rote Flagge geschwenkt – das Rennen wurde abgebrochen.
Einige Minuten später erfolgte der Neustart. Die Startpositionen basierten dieses Mal auf den Platzierungen nach Runde 3 – somit ging Lunetta von Platz 14 ins Rennen. In der ersten Runde in Kurve 2 rutschte dann Sergio Garcia das Vorderrad weg, als er das Hinterrad von Barry Baltus (Fantic) berührte. Die Kalex des Gresini-Piloten schlitterte über den Asphalt und räumte Lunetta ab.
Garcia und Lunetta waren sichtlich benommen und mussten von der Strecke getragen werden – das Rennen wurde zuvor abgebrochen. Bei der Untersuchung im Medical Centre wurde dann festgestellt, dass sich Lunetta beim unverschuldeten Crash das Bein gebrochen hatte. Beim zweiten Neustart war er natürlich nicht mehr dabei.
Dasselbe Bein wie beim Horrorcrash in Assen 2025
«Es fällt mir schwer zu sagen, dass ich glücklich bin, denn eine Verletzung ist nie eine gute Sache. Aber wenn man das Gesamtbild betrachtet, war es ein sehr positives Wochenende, an dem wir uns stetig verbessert haben. Wir waren von Anfang an schnell und haben vor allem im Qualifying und im Rennen gute Rundenzeiten gefahren. Wir sind aggressiv gestartet und konnten mehrere Positionen gutmachen», strich der 19-Jährige das Positive heraus. «Leider stürzte beim zweiten Neustart in Kurve 2 ein Fahrer auf der Innenseite und sein Motorrad traf mich. Bei dem Aufprall habe ich mir das Bein gebrochen, dasselbe, das ich mir bereits in Assen verletzt hatte.»
Zur Erinnerung:
Lunetta blickt zuversichtlich nach vorn
Lunetta trat die Heimreise nach Italien an, wo er sich operieren lassen wird. «Ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Strecke zurückzukehren. Dieses Wochenende hat mir viel Motivation gegeben und bestätigt, dass die Arbeit, die wir in den letzten Tests geleistet haben, wichtig war: Wir sind auf dem richtigen Weg und sehr nah dran, wettbewerbsfähig genug zu sein, um um noch bessere Positionen zu kämpfen», blickte der Moto2-Neuling zielstrebig nach vorne. «Ich bin zufrieden mit den Fortschritten, die wir von der ersten Session bis zum Qualifying gemacht haben, und ich möchte dem Team danken, weil wir gemeinsam viel erreicht haben. Es war fantastisch, mein erstes Moto2-Wochenende zu erleben. Es endete nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, aber bis zu diesem Moment – und wenn man bedenkt, dass der Sturz nicht meine Schuld war – war es wirklich etwas Besonderes.»
Sergio Garcia kam glimpflich davon – er zog sich nur eine kleine Schnittverletzung am Finger zu.
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