Max Verstappen: Vom Aussenseiter zum McLaren-Gespenst
Vor Monza lag Max Verstappen 104 Punkte hinter dem damaligen WM-Leader Piastri. Nun hat Max in Abu Dhabi eine Aussenseiter-Chance. Was Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies dazu sagt.
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Die Stimmung im Fahrerlager vor dem WM-Finale: angespannt. Vor allem bei McLaren, denn Max Verstappen und Red Bull Racing können komplett entspannt antreten – sie haben nichts zu verlieren.
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Der niederländische TV-Journalist Nelson Valkenburg stellt im Podcast Apex fest: «Ich weiss nicht, ob euch das auch aufgefallen ist, aber bei McLaren herrscht absolute Anspannung. Die haben alle Schotten dicht gemacht. Die sind extrem nervös. Am meisten fürchten sie, dass in Q3 des Qualifyings etwas schiefgeht, dass sie die perfekte Runde nicht hinbekommen. Und dass Lando Norris, ihre Trumpfkarte im WM-Kampf, vielleicht von Startplatz 6 oder 7 ins Rennen gehen muss. Das ist es, was ihnen wirklich Sodbrennen gibt.» GP-Sieger und Sky-Experte Ralf Schumacher: «Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich die beiden McLaren in die Quere kommen und Max Weltmeister wird. Ich weiss auch nicht warum.»
Im RBR-Lager hingegen scheint Anspannung ein Fremdwort zu sein. Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko: «Ich habe Max selten so entspannt erlebt.»
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Wie erlebt Red Bull Racing-Steuermann Laurent Mekies die Situation? In der FIA-Pressekonferenz der Teamchefs sagt der 48-jährige Franzose: «Max ist kein Schauspieler, er ist wirklich so entspannt, wie ihr ihn erlebt. Aber da hat sich nicht viel geändert, ich kenne ihn nicht anders.»
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«Wir stehen vor einem wichtigen Wochenende, aber wir sind stolz, dass wir im Titelrennen überhaupt noch dabei sind. Wir haben nie auf den WM-Stand geschielt. Für uns ging es immer darum, an jedem GP-Wochenende den Wagen ins beste Arbeitsfenster zu bringen, und das ist bisweilen knifflig genug.»
«Uns war, als es in Monza besser zu laufen begann, klar – wenn wir gute Ergebnisse schaffen, dann haben wir zum Schluss des Jahres vielleicht noch eine Chance, und genau da sind wir nun.» «Was dieses Wochenende gibt, so ändern wir überhaupt nichts. Wenn wir den Wagen ideal auf den Yas Marina Circuit trimmen, dann sollten wir in der Lage sein, McLaren in Atem zu halten. Sollte Max idealerweise sogar führen, dann können wir nicht beeinflussen, was hinter ihm passiert.»
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