Mercedes: McLaren-Partnerschaft eine Herausforderung
Mit McLaren kehrt ein langjähriger Partner zu Mercedes zurück. Die Sternmarke muss damit ein viertes Team mit Motoren ausrüsten, was die Ingenieure vor einige Herausforderungen stellt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
In diesem Jahr müssen die Motorexperten der Formel 1 besonders viele Hürden meistern. Einerseits wurden die Stunden, in denen die Triebwerke auf den Prüfständen laufen, reglementarisch eingeschränkt. Andererseits müssen die Teams in der kommenden Saison mit nur einem Motor-Upgrade auskommen. Hinzu kommt, dass die Laufzeit der Antriebseinheiten verlängert werden muss, weil nach aktuellem WM-Plan mehr Rennen mit der gleichen Anzahl an Motoren bestritten werden.
Werbung
Werbung
Bei Mercedes kommt mit McLaren auch noch ein neuer, vierter Motorkunde an Bord. Dazu sagt Hywel Thomas, Managing Director von Mercedes-AMG High Performance Powertrains, in einem Team-Video: "Natürlich heissen wir McLaren als Motorkunden herzlich willkommen. Für unseren Alltag in Brixworth ist es am wichtigsten, dass wir keine Spezifikationen früher einfrieren müssen als sonst, obwohl wir mehr Motoren bauen und zu den Rennen schicken müssen." "Denn diese Zeit bekommen wir nicht zurück und wir benötigen sie, um sicherzustellen, dass wir auch das letzte Bisschen Performance und Zuverlässigkeit aus der Power Unit herausholen können", erklärt der Kopf der Motoren-Mannschaft in Brixworth. Und er fügt an: "Das stellt uns vor einige Herausforderungen: Wie können wir die Motoren bauen und dabei effektiver und produktiver sein? Aber wir haben Pläne, um die zusätzlichen 25 Prozent zu bauen, ohne dass es einen riesigen Einfluss darauf hat, was wir an die Strecke bringen."
Die Vorbereitung auf die Saison 2021 ist schon abgeschlossen, man habe nun ein besseres Verständnis für die neuen reglementarischen Einschränkungen, stellt Hywel Thomas klar. Der Fokus liegt damit bereits auf 2022, wenn in der Formel 1 mit dem E10-Sprit ein nachhaltiges Benzin eingeführt wird. "Das ist die grösste uns betreffende Regeländerung für 2022 und eine Herausforderung für uns und unseren Benzinlieferanten Petronas", sagt der Managing Director.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Präsentationen 15. Februar: McLaren (Woking) 19. Februar: AlphaTauri (Internet) 22. Februar: Alfa Romeo (Warschau) 26. Februar: Ferrari Team (Internet) 02. März: Mercedes (Internet) 05. März: Williams (Internet) 10. März: Ferrari Auto (Internet)
Wintertests 12.–14. März in Sakhir, Bahrain Saison 28. März: Sakhir, Bahrain 18. April: Imola, Italien 02. Mai: Portimão, Portugal 09. Mai: Barcelona, Spanien 23. Mai: Monte Carlo, Monaco 06. Juni: Baku, Aserbaidschan 13. Juni: Montreal, Kanada 27. Juni: Le Castellet, Frankreich 04. Juli: Spielberg, Österreich 18. Juli: Silverstone, Grossbritannien 01. August: Budapest, Ungarn 29. August: Spa, Belgien 05. September: Zandvoort, Niederlande 12. September: Monza, Italien 26. September: Sotschi, Russland 03. Oktober: Singapur, Singapur 10. Oktober: Suzuka, Japan 24. Oktober: Austin, USA 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 07. November: São Paulo, Brasilien 21. November: Melbourne, Australien 05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien 12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.