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Svendsen und Schrötter sind um drei Ecken Euro Moto-Teamkollegen
Oliver Svendsen plant eine weitere Saison in der Sportbike-Klasse, die ihren Namen von IDM in Euro Moto geändert hat. Unterschrieben hat er im Team ERC. Genauso wie Marcel Schrötter in der EWC.
Euro Moto Sportbike
Im Artikel erwähnt

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Sie fahren weder in der gleichen Klasse noch mit dem identischen Hersteller. Doch Gemeinsamkeiten haben Oliver Svendsen, der letzte IDM-Champion der inzwischen abgeschafften Supersport 300-Kategorie, und Superbike-Einsteiger Marcel Schrötter dennoch. Beide starten für das in Karlsruhe stationierte Team ERC. Schrötter hat für die Karlsruher am vergangenen Sonntag sein erstes 24-Stunden Rennen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft hinter sich gebracht. In der Euro Moto, die bis letztes Jahr noch IDM hieß, fährt er wie in der EWC eine BMW, da aber für das Team GERT56.
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Oliver Svendsen hatte nach dem Meistertitel aus dem Jahr 2024 eine eher mühsame Saison 2025 absolviert. Mit dem Triumph Team um Denis Hertrampf war er in die neue Klasse Sportbike gestartet. Mit Erfolg. Doch nach der Premiere in Oschersleben gab es den ersten Knatsch im Team und Teammanager Rob Vennegoor und Supersport-Kollege Inigo Iglesias waren schon wieder weg. Im Sommer dann der nächste Schreck als die Firma Hertrampf Racing beim örtlichen Amtsgericht einen Insolvenzantrag stellen musste und von einem Verwalter geleitet wurde. Doch für Svendsen ging es trotzdem weiter, erfolgreich. Vor dem Rennen in Assen drehte sich das Blatt für den Dänen allerdings vollends. «Leider wurde ich nach einem schweren Sturz während des Trainings zwei Wochen vorher für das Rennen auf der TT-Rennstrecke in Assen für nicht startfähig erklärt», schrieb er am Vorabend des IDM-Wochenendes in den Niederlanden über die sozialen Medien. «Mit einem gebrochenen Schienbein», so die Aufklärung, «sowie Muskel- und Nervenschäden war es von vornherein fast unmöglich, rechtzeitig wieder fit zu werden. Dennoch hatten wir in den Tagen vorher unglaublich hart daran gearbeitet, dass es klappt. Ich konnte zwar mein Bein bewegen, aber ich konnte noch nicht laufen, und das hat mich letztendlich für das Rennen am Wochenende disqualifiziert.»
Es war unsicher, ob ich jemals wieder zum Sport zurückkehren würde.Oliver Svendsen
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Sein Punktevorsprung schmolz dahin und Ende des Jahres holte sich Ex-Kollege Iglesias die Meisterschaftskrone. Eben der, der in Oschersleben noch in der IDM Supersport unterwegs gewesen war und nach der Trennung nicht nur das Team, sondern auch gleich noch die Klasse gewechselt hatte. Im Winter 25/26 hatte Svendsen noch zu tun, um die schwere Verletzung vergessen zu machen. Als Bestätigung, dass wieder alles parat ist, war er unlängst, sieben Monate nach dem Beinbruch, bei einem Halbmarathon am Start und sah auch erfolgreich das Ziel.
Im Team Hertrampf Racing gab es keine Zukunft. Laut des Wirtschafts-Diensts Northdata wurde die Firma drei Monate nach dem Insolvenzantrag vollends liquidiert. Im Vorjahr war das Team ERC während der Saison beim Team Hertrampf eingesprungen und nun will man in Karlsruhe komplett in die Euro Moto Sportbike einsteigen. Der Fokus liegt nach wie vor auf der Endurance, womit wir wieder bei Marcel Schrötter wären, aber auch in der nationalen Serie wollen sie durchstarten. Mit Jules Bercot (F), Sasha de Vits (B) und Oliver Svendsen geht es laut euromoto.racing bei ERC gleich mit drei Jungs an den Start. Gefahren wird mit Kawasaki.
«Ich bin unglaublich stolz», meinte Svendsen vor Kurzem, «verkünden zu können, dass ich 2026 für ERC in der Euro Moto Sportbike Klasse antreten werde. Der Weg bis hierher war jedoch nicht gerade. Seit ich mir mein Bein gebrochen habe, habe ich mehrere Operationen durchgemacht und es war unsicher, ob ich jemals wieder zum Sport zurückkehren werde. Über den Winter habe ich massive Arbeit in mein körperliches Training gesteckt, um so stark wie möglich zurückzukommen und jetzt bin ich endlich bereit, meinen vollen Einsatz in die Saison zu stecken.»
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