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Ferrari 499P gewinnt 2023 die 24 Stunden von Le Mans
Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi triumphieren im 499P beim größten Langstreckenrennen der Welt und sorgen für den ersten Sieg von Ferrari bei den 24h Le Mans seit dem Jahr 1965.
Le Mans
Im Artikel erwähnt



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Was für ein unglaubliches Rennen und welch spannender Motorsport: Die 24 Stunden von Le Mans feierten das einhundertjährige Jubiläum und boten alles, worauf sich 300.000 Zuschauer im Vorfeld so lange gefreut hatten. Das Sahnehäubchen gab es obendrauf. Denn am Ende siegte die Mythosmarke Ferrari mit dem Fahrertrio Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi. Ferrari ist dieses Jahr erstmals seit 1973 wieder werksseitig in der Top-Sportwagen-Klasse unterwegs - also genau nach 50 Jahren Pause. Den letzten Triumph von Ferrari an der französischen Sarthe gab es 1965. Und auch insgesamt sind es für Ferrari derzeit gerade erfolgreiche Wochen. Im Mai gewann man erstmals das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – dort aber mit einem privaten 296 GT3.
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Die letzten Rennstunden in Le Mans waren geprägt von einem knallharten Zweikampf zwischen dem am Ende siegreichen 499P von Pier Guidi/Calado/Giovinazzi und dem verfolgenden Toyota GR010 Hybrid der Vorjahressieger Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley. Über Stunden trennten beide Autos nur wenige Sekunden auf der Strecke. Toyota versuchte alles, um mit dem leicht schnelleren italienischen Prototypen mithalten zu können: Der Boxenstopp-Rhythmus wurde angepasst, den Fahrern längere Stins zugemutet und auch die Reifen wurden länger auf dem Auto gelassen. Doch rund 1h45 Minuten vor Rennende gab es dann die Vorentscheidung. Bei der Anfahrt auf Arnage blockierten die Räder im Heck des GR010 Hybrid – kurz nachdem Hirakawa das Steuer übernahm. Er touchierte daraufhin die Streckenbegrenzung, was Beschädigungen an Front- und Heckpartie zur Folge hatte. Der Japaner brachte das Auto zurück in die Box, wo die Reparaturarbeiten schnell erledigt wurden. Der sechste Sieg von Toyota in Folge in Le Mans war damit aber außer Reichweite – und Rang zwei zementiert.
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Nicht ganz den Speed von Ferrari und Toyota mitgehen konnte Cadillac. Doch mit dem V-Series.R von Earl Bamber, Alex Lynn und Richard Westbrook konnte ein ausgezeichneter dritter Platz nach Hause gefahren werden. Somit standen 2023 in Le Mans Fahrer von drei Marken auf dem Podium.
Platz vier ging an den zweiten Werks-Cadillac von Scott Dixon, Sébastien Bourdais und Renger van der Zande, die während des Rennens in einige Zwischenfälle verwickelt wurden und eine sehenswerte Aufholjagd boten. Der zweite Ferrari von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen kam auf Rang fünf, nachdem in der Nacht ein Problem mit der Kühlung aufkam und somit entscheidend Boden verloren wurde. Der Glickenhaus 007 von Romain Dumas, Ryan Briscoe und Olivier Pla komplettierte die Top Sechs.
Der Sieg in der LMP2-Klasse ging an den Oreca 07 von Inter Europol Competition mit Jakub Smiechowski, Albert Costa und Fabio Scherer. Die GTE-Am-Kategorie gewann die Corvette C8.R von Nicky Catsburg, Ben Keating und Nicolas Varrone. Die FIA WEC macht nur eine kurze Pause. Bereits am 9. Juli steht das fünfte Saisonrennen 2023 an. Dann wird im königlichen Park von Monza Gas gegeben.
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