Bauruine KymiRing: So hätte Motocross dort ausgesehen
Der neu errichtete KymiRing in Finnland hat zuletzt nur für negative Schlagzeilen gesorgt – von der Motocross-Piste war bereits einiges vorbereitet, aber auch dieses Projekt bleibt ohne Vollendung.
Der KymiRing in der Nähe von Kouvola und 200 km nordöstlich von Helsinki hätte für Finnland eine neue Motorradsport-Ära einleiten sollen. Nach der MotoGP-WM wurde aber längst auch das WM-Meeting der Motocrosser gestrichen. Hintergrund sind dubiose Machenschaften der Errichter-Gesellschaft, die nun zahlungsunfähig ist –
Während es für MotoGP keinen Ersatz gibt, sind die Motocross-Asse an diesem Wochenende auf der Traditionspiste von Hyvinkää zu Gast – nach acht Jahren Pause. Tim Gajser (Honda) kann sich die WM-Krone in der Kategorie MXGP sichern, der Titelkampf in der MX2 ist zwischen Leader Jago Geerts (Yamaha) und Tom Vialle (Red Bull KTM) offen.
Dieser Tage wirkt das Areal des KymiRings beschaulich, verlassen, ja sogar trist – das gilt auch für den Kreisverkehr direkt vor dem Eingang zum Gelände. Dennoch ist einiges von der Motocross-Piste sichtbar, auf der kleineren Strecke wurde schon gefahren. Mit Plastikstäben wurden auf dem geplanten GP-Kurs die Ränder der Cross-Piste gekennzeichnet und die grobe Streckenführung auf dem flachen Areal im Innenraum festgelegt.
Zahlreiche weite Sprunghügel und Table-Tops wurde mit einigem Aufwand errichtet. Sogar eine Stahlkonstruktion als Übergang für die Fans wurde zwischen zwei großen Hügeln befestigt, ähnlich wie beispielsweise auf manchen Sandpisten im Benelux-Raum.
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