Romain Febvre (Kawasaki): «Fühle mich noch nicht ganz wohl»
Der französische MXGP-Motocross-Weltmeister Romain Febvre hat nach dem Saisonauftakt in Argentinien für das Setup seiner Werks-Kawasaki Handlungsbedarf festgestellt.
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Die Motocross-WM hat in Argentinien auf der neuen Piste von Bariloche ihren Saisonauftakt erlebt. Die Bodenbeschaffenheiten sorgten für viel Arbeit am Setup der Asse. Honda-Neuankömmling Jeffrey Herlings sicherte sich beide Laufsiege am Sonntag. Romain Febvre erkämpfte sich in Bariloche die Ränge 3 und 2. In der WM-Tabelle ist der 34-jährige Franzose aus Epinal somit Dritter. Zufrieden war Febvre jedoch nicht ganz – im Gegenteil, für den Kawasaki-Hoffnungsträger geht jetzt die Arbeit so richtig los.
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Im ersten Lauf war Febvre nach einer Aufholjagd durch das Feld der erste Verfolger des Honda-Duos Tom Vialle und Jeffrey Herlings. Im zweiten Rennen kassierte Herlings den führenden Romain Febvre scheinbar mühelos ein, nachdem er den Rückstand von sieben Sekunden aufgeholt hatte – doch Febvre war hier bereits eingeschränkt. «Ich kann happy sein über das Podium. Ich bin aber noch nicht ganz ich selbst auf dem Bike – wir werden das aber ausmerzen. Ich kann zwar um den Sieg kämpfen, fühle mich dabei aber noch nicht wohl», berichtete der Routinier.
«Wir haben nach dem Samstag einige Änderungen am Motorrad gemacht, und wir haben dann viel bessere Starts geschafft. Ich habe dann am Sonntag sogar den Start zum zweiten Rennen gewonnen, bevor das Rennen abgebrochen wurde», erzählte Febvre. «Ich hatte einen guten Flow im zweiten Lauf. Als ich vorne war, habe ich nicht gesehen, dass Jeffrey schon Tom überholt hatte. Ich dachte, ich hätte einen riesigen Vorsprung.»
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Romain Febvre: «Jetzt habe ich jemanden, den ich jagen kann!» «Dann habe ich eine schnelle Runde gedreht, als ich Jeffrey sah, um die Lücke zu halten. Das war zehn Minuten vor dem Ende. Dann ist jedoch mein Roll Off-System an der Brille kaputtgegangen und ich wusste, dass es so schwer sein würde, wenn er an mir dran ist», erklärte Febvre. «Ich bin nach Argentinien gereist, um auf dem Podium zu stehen, das habe ich geschafft. Jetzt habe ich jemanden, den ich jagen kann und ich bin nur zwei Punkte zurück.» Der zweite WM-Schauplatz für die MXGP-Asse bringt mit Almonte in Andalusien in Spanien ebenfalls eine neue Piste.
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